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COMPUTERBILD-Test

Software hilft beim Steuern sparen

Millionen Deutsche graust es jedes Jahr vor der Steuererklärung. Und immer wieder die gleichen Fragen: "Was kann ich absetzen?" Und: "Was hat sich dieses Jahr geändert?" Statt sich durch unzählige Formulare und Steuerratgeber zu wühlen, kann sich jeder Steuerzahler von Computerprogrammen helfen lassen - von denen es jedes Jahr neue Versionen gibt.

Welches von acht Programmen seine Aufgabe zuverlässig erledigt, hat COMPUTERBILD getestet (Heft 4/2010, ab Montag im Handel).

Wichtigste Hilfe der Steuerspar-Programme: Sie sollen für jeden Steuerzahler individuell alle Möglichkeiten nutzen, um Kosten abzusetzen und Steuern zu sparen. Das erledigen die meisten durch systematische Fragen in Form eines Interviews. So sammeln sie alle benötigten Informationen über Familienstand, Einkommen, Werbungskosten und Sonderausgaben. Gute Programme punkten mit weiterführenden Tipps: Je nachdem, in welchem Bereich der Steuererklärung sich der Nutzer befindet, blendet die Software passende Hinweise ein. Die meisten Programme zeigen auch schon während der Eingabe die wahrscheinliche Erstattung oder Nachzahlung an. Sind alle Daten erfasst, lässt sich die komplette Steuererklärung ausdrucken oder mit Hilfe der Elektronischen Steuererklärung Elster ans Finanzamt übermitteln.

Gemeinsam mit dem Rechenzentrum der DATEV entwickelte COMPUTERBILD fünf beispielhafte Muster-Steuerfälle. Anschließend erstellten die Tester zusammen mit einem erfahrenen Steuerberater mit jedem Programm eine komplette Einkommenssteuererklärung zu jedem Musterfall. Ergebnis: Fünf der acht Testkandidaten schneiden mit "gut" ab, und bis auf WISO Steuer 2010 von Buhl (15 Euro) können sie alle gängigen Steuerfälle bearbeiten. Allerdings berechnete kein Programm alle Musterfälle absolut fehlerfrei. Nur das WISO Sparbuch 2010 (40 Euro) und das günstige Tax 2010 Standard (15 Euro) erledigten vier der fünf Fälle einwandfrei. Beide Programme teilen sich den COMPUTERBILD-Testsieg mit der Note "gut". Nachteil: Beide zwingen den Nutzer zur Registrierung und Aktivierung. Einen weniger guten Eindruck hinterließ Konz Steuer 2009/2010 von Knaur Software (20 Euro): Es ist umständlich zu bedienen, berechnete nur einen Musterfall wirklich korrekt und wich bei den anderen Fällen um bis zu 820 Euro von der exakten Steuererstattung ab.

(ots / Computerbild)


 


 

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