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Stichtag 1. Juli

Was sich ab dem 1. Juli für Verbraucher ändert

Zum 1. Juli treten wieder viele Veränderungen in Kraft, die für Bürger und Verbraucher wichtig sind. Von der Bankberatung bis zur Förderung von Solarstromanlagen, von Mobilfunktarifen bis zu Rente ändert sich einiges. Was genau lesen Sie hier.

Raomingpreise

Abgehende Gespräche dürfen innerhalb der EU für Kunden mit deutschen Verträgen ab 1. Juli maximal 41 Cent kosten. Ankommende Gespräche dürfen ab heute nicht mehr als 13 Cent kosten. SMS kosten weiterhin maximal 13 Cent. Keine Beschränkung gibt es für MMS, mit denen sich etwa Urlaubsfotos per Handy verschicken lassen.

Bankberatung

Bankkunden sollen ab 1. Juli besser vor Falschberatung geschützt werden. In Zukunft bekommen sie von ihrem Berater ein so genanntes Produktinformationsblatt (Beipackzettel) ausgehändigt. Dieses wird fällig, bevor sie ein Anlageprodukt kaufen und muss über die genaue Funktion sowie Kosten und Risiken aufklären. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz zeigt das Beispiel eines Produktinformationsblattes unter www.bmelv.de.

Postversand

Ab 1. Juli ist beim Versand eines Pakets oder Päckchen innerhalb der EU die Transportversicherung bis zu 500 Euro im Preis inbegriffen. Den Tarif „Premium" gibt es dann nicht mehr. Das berichtet das Vergleichsportal Posttip.de. Wer sein Paket online frankiert, kann ein nationales 2 Kilo-Paket zum Einheitspreis von 4,90 verschicken.

Rente

Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland bekommen ab 1. Juli 0,99 Prozent mehr Rente. Die für Ost- und Westdeutschland identische Erhöhung resultiert aus dem Anstieg von Löhnen und Gehältern im Vorjahr (2010).

Bundesfreiwilligendienst

Mit dem Aussetzen der allgemeinen Wehrpflicht fällt auch der Zivildienst weg. Die Lücke soll der Bundesfreiwilligendienst füllen, der zwischen 6 und 24 Monate dauert. Der Dienst steht nicht nur jungen Menschen, sondern allen Bürgern jeden Alters offen. Die Freiwilligen bekommen ein maximal 330 Euro im Monat.

Führerschein

Ab sofort müssen Autofahrer 18 Jahre alt sein, um sich in Deutschland ohne Begleitung Auto zu farhen. Wer den Führerschein schon in jüngeren Jahren im Ausland beispielsweise im Rahmen eines Schüleraustausches erworben hat, konnte ihn bisher auch in Deutschland nutzen. Das ist jetzt nicht mehr möglich.

Hartz-IV-Hinzuverdienst

Wer Arbeitslosengeld II (ALGII) erhält und Geld hinzuverdient, dem bleiben wie bisher 100 Euro anrechnungsfrei. Geändert hat sich aber: Von einem Hinzuverdienst von 100 bis 1000 Euro bleiben davon zusätzlich 20 Prozent anrechnungsfrei. Und wer bis zu 1200 Euro hinzuverdient, dem werden weitere 10 Prozent nicht angerechnet. Für Beschäftigte mit Kindern beträgt die Grenze der Anrechnungsfreiheit 1500 Euro.

Haustiere

Alle neugeborenen Hunde, Katzen und Frettchen müssen ab 01. Juli 2011 mit einem Chip gekennzeichnet werden, wenn deren Halter oder Besitzer sie ins EU-Ausland mitnehmen wollen.

Solarstromanlagen

Die Förderung wird nicht gekürzt. Die für den 1.Juli geplante Kürzung der Solarförderung fällt aus. Es gibt weiterhin 28,70 Cent Einspeisevergütung pro Kilowattstunde, garantiert auf 20 Jahre.

(Redaktion)


 


 

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