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Mit dem Smartphone auf Kneipen-Suche

Smartphone- und Tabletnutzer teilen gerne mit, wo sie gerade sind, oder suchen schnell ein Restaurant in der Nähe: Drei von vier nutzen Navigations- und Routenplanungsdienste gelegentlich oder regelmäßig. Das hat der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in einer Studie herausgefunden.

Die Ortsbestimmung von Geschäften, Restaurants und Werkstätten in der Umgebung hat ebenfalls eine mit 90 Prozent hohe Bekannt- heit und wurde von 59 Prozent bereits min- destens einmal aufgerufen. An dritter Position folgt die Suche nach Empfeh- lungen oder Bewertun- gen zu Geschäften, Werkstätten oder Restaurants in der näheren Umgebung, die 83 Prozent der Besitzer mobiler Geräte kennen und zu 45 Prozent auch nutzen. 

Suche nach Angeboten steht hoch im Kurs

Auch die Suche nach Angeboten, Aktionen oder Gutscheinen von Geschäften, Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung kennen 82 Prozent und wird von 36 Prozent zumindest gelegentlich genutzt. Nach Freunden oder Bekannten zu suchen (z.B. via Foursquare, Friendticker oder Facebook) ist bei 81 Prozent verankert und wird von 36 Prozent in Anspruch genommen. Freunden oder Bekannten mitteilen, an welchem Ort man sich gegenwärtig aufhält, diesen Mobilfunkdienst kennen 75 Prozent, genutzt wird er von 37 Prozent.

„Das Nutzungspotenzial können alle standortbezogenen Mobilfunkdienste noch deutlich steigern. Bei einigen fehlt es allerdings noch an relevanten und überzeugenden Angeboten. Überzeugungsarbeit ist auch bei den aktuellen Nicht-Besitzern mobiler Endgeräte angezeigt, fehlt ihnen häufig die Fantasie für den relevanten Anlass, standortbezogene Mobilfunkdienste einzusetzen“, kommentiert Walter Freese, Associate Director Mobile Research bei TNS Infratest.

Ältere Nutzer müssen noch überzeugt werden

„Um auch ältere Smartphone- und Tabletnutzer zu überzeugen, müssen Anbieter die Nutzenargumentation gegenüber dieser Zielgruppe verdeutlichen. Dies würde nicht nur die Bekanntheit steigern, sondern auch die deutlich zahlungskräftigeren Verbraucher würden diese kreativen digitalen Helfer und Marketinginstrumente häufiger nutzen“, ergänzt Olav A. Waschkies, stv. Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

(Redaktion)


 


 

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