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Tankstellenboykott

Tipps zum intelligenten Spritsparen

Immer wieder werden Autofahrer zum Tankstellenboykott aufgerufen. Am grundlegenden Problem ändern diese Aktionen aber nichts: Wer sein Auto behält und vorhat, weiter damit zu fahren, kann den großen Mineralölkonzernen nur schaden, indem Autofahrer die freien Tankstellen stärken.

Pünktlich zum Start der beliebten Brückentag-Saison müssen Kurzurlauber wieder tief in die Tasche greifen. Schuld daran sind die hohen Preise an den Zapfsäulen. Carsten Zorger, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von ADAC Berlin-Brandenburg, rät im Gespräch mit dem Online-Beratungsportal www.experto.de zur intelligenten Vorgehensweise beim Spritsparen. 

Tankstellenboykott? Es geht auch anders

Immer wieder werden Autofahrer zum Tankstellenboykott aufgerufen. Am grundlegenden Problem ändern diese Aktionen aber nichts: Wer sein Auto behält und vorhat, weiter damit zu fahren, kann den großen Mineralölkonzernen nur schaden, indem Autofahrer die freien Tankstellen stärken. Der Kraftstoff der Billigtankstellen stammt aus den gleichen Raffinerien wie der der großen Mineralölkonzerne, so Zorger.

Zu geringer Luftdruck und Ballast im Kofferraum

Viele deutsche Autofahrer sind mit zu geringem Luftdruck in den Reifen unterwegs. Damit ist der Rollwiderstand zu gering und führt zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch. Um den Benzinverbrauch möglichst gering zu halten, empfiehlt Zorger das Tanken am Abend ab 18 Uhr. Insbesondere sonntags und montags sind die Preise an den Zapfsäulen in der Regel am günstigsten.

Zurückfahren lohnt sich. An großen Einfahrtsstraßen ist der Preis immer höher als in die entgegengesetzte Richtung. Denn wo viel Kundenstrom ist, ist auch der Preis hoch. Tankstellen auf dem Land verlangen aufgrund geringeren Wettbewerbs höhere Preise für den Liter Benzin. Grundsätzlich ist vom Tanken während der Rushhour abzuraten.

Politik kann auch nicht viel bewirken

Auch eine Regulierung durch die Politik würde keine Verbesserung in der Preispolitik bringen. “Überall wo es Preisbindung gibt, ist der Preis für Verbraucher ungünstig”, so Zorger. Größere Preisschwankungen innerhalb einer Region sind nie zufällig. Die Tankstellen nehmen in der Regel viermal täglich Anpassungen am Preis vor. Oft begründen Verbraucher den hohen Benzinpreis mit immer steigenden Ölpreisen. Dies ist ein Irrtum! Insgesamt hat die Ölförderung in den letzten Jahren nicht zugenommen. Der derzeitige Ölpreis ist sogar günstiger als im Jahr 2008. 

Weitere Infos zum Thema auf : www.experto.de

(Redaktion)


 


 

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