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Ausstellung in Freiburg

Thomas Ruff ist weltweit bekannter Fotograf

Thomas Ruffs Werk gehört weltweit zum Wichtigsten in der Fotografie der Gegenwartskunst. Mit der Ausstellung „Thomas Ruff – Schwarzwald.Landschaft“ schlägt das Museum für Neue Kunst einen Bogen - von den frühen, noch zu Studienzeiten entstandenen Interieurs, mit denen er die Innenräume seiner Kindheit und Jugend in Zell am Harmersbach dokumentierte, bis hin zu den Cassini, Aufnahmen der Ringe des Saturn aus diesem Jahr. Die Eröffnung ist am Donnerstag, 18. Juni, um 20 Uhr. Thomas Ruff wird anwesend sein.

Ausstellung und Katalog konzentrieren sich auf den Schwarzwald, als Ausgangspunkt und immer wieder kehrende motivische Konstante in Ruffs Werk, und das vielgestaltige Landschaftsthema in seinem komplexen Bilderkosmos. Die Auswahl von etwa 45 Fotografien vermittelt einen Eindruck dieses Landschaftsspektrums und spürt zugleich grundsätzlichen Fragen nach, mit denen er sich in seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt. 

Thomas Ruff, 51, studierte von 1977 bis 1985 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd und Hilla Becher. Aus der legendär gewordenen ersten Klasse der Bechers gingen auch so namhafte Fotografen wie Andreas
Gursky, Candida Höfer und Thomas Struth hervor. 1999 erhielt Ruff die Professur für Fotografie an der Akademie und leitete von 2000 bis 2006 die ehemalige „Becher-Klasse“.

Schon während seines Studiums begann er seine konzeptuelle Fotografie in Serien. Seit Ende der 80er Jahre, als er mit seinen Porträts berühmt und international erfolgreich wurde, untersucht er in verschiedenen Werkgruppen die
Bedingungen seines Gestaltungsmediums. Es entstanden unter anderem die Serien der Nächte, der Häuser, der Sterne, der Stereoskopien, der Maschinen, der Substrate, der Nudes. Zu seinen jüngsten Werkgruppen gehören die Jpegs, in denen das bei Vergrößerung entstehende Pixelraster zum Bild gestaltenden Element wird. In den oft monumentalen Fotografien verwandelt er das reale Vorbild in eine neue künstlerische Form, die die Wahrnehmung von Wirklichkeit
irritiert und schärft. So gesehen hat Ruffs Werk neben seinem ästhetischen Ausdruck auch eine unübersehbare politische Dimension.

Die Ausstellung „Thomas Ruff – Schwarzwald.Landschaft“ läuft bis zum 27. September. Sie wird am Donnerstag, 18. Juni, um 20 Uhr im Museum
für Neue Kunst, Marienstraße 10 a, 79098 Freiburg, eröffnet. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 5, ermäßigt 3 Euro. Führungen finden sonntags um 11 und 15 Uhr statt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg. Er ist an der Museumskasse und im Buchhandel für 24 Euro erhältlich.

(Redaktion)


 


 

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