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Uni Freiburg

Erst ins Netz, dann an die Uni

Mit einem Online-Orientierungsverfahren hilft die Universität Freiburg angehenden Studierenden bei der Fächerwahl.

Ob Physik, Germanistik oder Volkswirtschaftslehre: Mit 18 Online- Studienwahl-Assistenten (OSAs), die zusammen mehr als 30 Studiengänge abdecken, hilft die Universität Freiburg ihren künftigen Studierenden bei der Entscheidung, welches Fach zu ihnen passt – oder auch nicht. Landeshochschulgesetz ist die Teilnahme an einem solchen Orientierungsverfahren in Baden-Württemberg vom Wintersemester 2011/12 an für alle verpflichtend, die sich um einen Studienplatz für einen grundständigen Studiengang bewerben. Das sind alle Angebote, die zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führen. Bewerbungsschluss für die zulassungsbeschränkten Studiengänge an der Universität Freiburg zum kommenden Wintersemester ist der 15. Juli 2011.

Die Freiburger OSAs bestehen aus mehreren Teilen: Selbsttests helfen den angehenden Studierenden auszuloten, wie gut sie über ihr Wunschfach informiert sind sowie ihre Interessen und die Erwartungen an das Studium zu überprüfen. Videointerviews mit Studierenden und Lehrenden bieten den Bewerberinnen und Bewerbern ebenso Orientierung wie kommentierte Fotostrecken oder Beispielaufgaben aus Teilgebieten der jeweiligen Disziplinen. „Die OSAs erlauben, in ein Fach hineinzuschnuppern und neben den formalen und inhaltlichen Anforderungen auch das soziale, räumliche und intellektuelle Klima des Fachs kennenzulernen“, sagt Projektleiter Dr. Dennis Mocigemba.

Die Teilnahme an einem OSA dauert zwischen 60 und 90 Minuten, die Bearbeitung ist kostenlos und anonym. Alle Teilnehmenden erhalten ein detailliertes Feedback, wie sich ihre Ansichten über das Fach 2 von den Einschätzungen der Lehrenden und Studierenden unterscheiden und wo sie weiterführende Informationen bekommen. Das Ergebnis hat jedoch keinen Einfluss auf die Bewerbung an der Universität Freiburg. Wer den Test vollständig bearbeitet hat und sich anschließend für einen Studienplatz bewirbt, muss eine Teilnahmebestätigung ausdrucken und sie den Bewerbungsunterlagen beilegen.

Die Universität Freiburg hat als eine der ersten Hochschulen bundesweit im Jahr 2005 mit der Entwicklung von Online- Studienorientierungsverfahren begonnen und seitdem mehrfach andere Universitäten dabei unterstützt, ähnliche Angebote aufzubauen. Kürzlich hat die Albert-Ludwigs-Universität OSAs für Fächer mit besonders hohen Studierendenzahlen freigeschaltet, darunter zum Beispiel Jura oder Biologie. „Mit unserem Angebot erreichen wir zwischen 60 und 70 Prozent der grundständigen Studienanfängerinnen und Studienanfänger an der Universität Freiburg“, berichtet Mocigemba. Seit Anfang Mai 2011 haben knapp 3.500 Nutzerinnen und Nutzer einen OSA vollständig bearbeitet. Wer sich für ein Fach interessiert, für das es noch keinen OSA gibt, erreicht über die Internetseite der Universität Freiburg alternative Verfahren zur Studienorientierung.

Hier geht es zum Freiburger Online-Studienwahl-Assistenten.

(Redaktion)


 


 

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