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Veraltete Technik

CD-ROMs und Radios verschwinden aus den Haushalten

Der weltweite Ingenieur-Berufsverband Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) hat während der CES in Las Vegas eine Expertenumfrage zum Thema "Gagdet Friedhof" durchgeführt: Demnach sind viele der Experten der Ansicht, dass CD-ROMs und Radios noch 2013 von der Bildfläche verschwinden werden. Digitalkameras und Desktop-PCs werden entgegen früherer Prognosen aber wohl doch nicht so schnell aussterben.

Im Vergleich zu den CD-ROMs und Radios sieht der Ausblick für Fotokameras und Desktop-Compter laut IEEE-Umfrage noch wesentlich rosiger aus: Obwohl die Konsumenten schon jetzt zunehmend zu Smartphones und Tablets greifen, werden sie auch weiterhin einen Fixplatz im Reich der Technikprodukte innehaben.

1.700 Stimmen gesammelt

"Insgesamt mehr als 1.700 Personen haben entweder persönlich oder online mit 'ja' oder 'nein' darüber abgestimmt, welche Technik-Gadgets noch in diesem Jahr endgültig das Zeitliche segnen werden", erklärt das IEEE das Zustandekommen der kürzlich veröffentlichten Zukunftsprognosen.

Das für einige doch etwas überraschende Resultat: 75 Prozent der Stimmgeber sind davon überzeugt, dass die mittlerweile 30 Jahre alte CD-Rom-Technologie als erstes vom Markt verschwinden wird. Als stärkster Antriebsmotor für ihr Aussterben wird dabei die zunehmende Beliebtheit und Verbreitung von portablen USB-Sticks ausgemacht.

Auch das Schicksal anderer Produktkategorien sehen die befragten Experten durchwegs sehr kritisch. Auf Rang zwei der am stärksten vom Aussterben bedrohten Gadgets finden sich demnach mit 58 Prozent Radios wieder. Die weiteren Plätze werden von MP3-Playern (55 Prozent), DVDs (53 Prozent) und Kabelanschlussboxen (51 Prozent) belegt. Letztgenannte Technologien würden dabei vor allem die User-Abwanderung in Richtung Online-Streaming und Internet-Downloads zu spüren bekommen, so das IEEE.

Keine All-in-One-Geräte

Weit besser als allgemein vermutet wird offenbar das Zukunftspotenzial von Digitalkameras und GPS-unterstützten Ortungssystemen eingeschätzt. Und das, obwohl die meisten der heute erhältlichen Smartphones derartige Features bereits gebündelt in nur einem Gerät anbieten. Gut 75 Prozent gaben an, dass Kameras und GPS-Systeme auch weiterhin als Stand-alone-Geräte am Markt zu finden sein werden.

"Smartphones haben noch immer nicht ganz die Herzen der Menschen erobert, wenn es darum geht, als mobile All-in-One-Geräte verschiedene Funktionen wie Fotografieren oder Navigieren zu bewerkstelligen", fasst das US-Branchenportal LifeScience eine zentrale Erkenntnis der aktuellen IEEE-Umfrage zusammen.

(Redaktion)


 


 

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