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Verbraucher reagieren auf Finanzmarktkrise

-Jeder vierte Haushalt verschiebt geplante Anschaffungen ins nächste Jahr. -Furcht vor Rezession und Inflation ist am stärksten ausgeprägt. -Wechsel des Geldinstituts steht für die meisten Haushalte nicht zur Debatte.

Während die internationalen Turbulenzen an den Finanzmärkten weltweit die Angst vor einer Rezession schüren und die Regierungen vieler Länder mit Nothilfe- und Konjunkturprogrammen reagieren, stellen sich bei den Verbrauchern in Deutschland erste Veränderungen im Konsumverhalten ein. Das hat eine Online-Befragung von rund 9.000 Haushalten des Nielsen Homescanpanels ergeben, die bundesweit vom 17. bis 21. Oktober 2008 durchgeführt wurde.

Einschnitte beim Konsumverhalten privater Haushalte.

Aufschlussreiche Detailergebnisse liefert die Studie zu den Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf das Einkaufs- und Ausgabeverhalten der Verbraucher für Konsumgütern, ganz aktuell auch im Hinblick auf das angelaufene Weihnachts- und Silvestergeschäft.

Jeder fünfte Haushalt gibt an, seit der Finanzmarktkrise weniger Produkte mit Bio-Siegel zu kaufen, während an guter und bester Qualität bei Essen und Trinken nur jeder 10. Haushalt spart. Im Bereich der Genussmittel kauft ein Fünftel der Haushalte weniger Süßwaren und Alkohol als noch vor der Krise.

Doch nicht nur die Umsätze mit Nahrungs- und Genussmitteln leiden unter den Auswirkungen der Finanzmarktkrise. Die Verbraucher verhalten sich auch sparsamer bei der Verwendung von Haushaltsprodukten. So setzen zum Beispiel 10% der Haushalte, die Weichspüler benutzen, diesen seltener oder sparsamer ein.

Furcht vor Rezession und Inflation ist am stärksten ausgeprägt.

Fragt man die Haushalte gezielt nach ihrer Zukunftsperspektive, sehen zwei von drei Haushalten ihrer Zukunft insgesamt relativ gelassen entgegen. Befürchtungen zeigen die Bundesbürger vor allem hinsichtlich einer zunehmenden Geldentwertung und einer wirtschaftlichen Rezession. Über die Hälfte der befragten Haushalte rechnet damit, dass Produkte des täglichen Bedarfs teurer werden. Ein Drittel der Haushalte gibt an, in Zukunft noch stärker auf den Preis zu achten und jeder vierte Haushalt will geplante Anschaffungen ins nächste Jahr verschieben. Ein Wechsel des Geldinstituts steht für über 90% der Befragten nicht zur Debatte, obwohl jeder Dritte sich Sorgen um den Verlust der eigenen Ersparnisse macht.

Inhalt der Studie:

Die repräsentative Nielsen-Studie befasst sich mit den Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf das private Einkaufs- und Ausgabeverhalten der Haushalte, aber auch mit Befürchtungen und Ängsten der Deutschen. Neben den Themen Inflation und Rezession wurden generelle Einstellungen zu Preisen, Sparen, Anschaffungen sowie Vertrauen in Geldinstitute und staatliche Regulierungsmaßnahmen erhoben.

Alle Ergebnisse der Studie können auf Wunsch mit dem tatsächlichen Einkaufsverhalten der Haushalte verknüpft werden. Zum Beispiel können Käufer bestimmter Marken oder spezielle Zielgruppen (LOHAS, Sinus-Milieus) nach ihrem Antwortverhalten analysiert werden. Diese Informationen dienen Entscheidern in Handel und Industrie dazu, mit strategischen Weichenstellungen im Marketing auf die aktuellen wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzmarktkrise zu reagieren.

Die Auswertung der "PanelViews - Finanzmarktkrise" steht Interessenten als Excel-Datei zur Verfügung und bildet die soziodemografischen Aufbrüche Haushaltsgröße, Haushalts- Nettoeinkommen , Alter der haushaltsführenden Person, Lebenszyklus und Kinder im Haushalt ab. Zentrale Aussagen der Studie sind zudem als Power-Point-Präsentation erhältlich. Die Studie kann bei Nielsen in Frankfurt zum Preis von 800,-- Euro zzgl. Mehrwertsteuer bezogen werden.

(lifepr )


 


 

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