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Volksbank Freiburg

Mitgliederversammlung der Volksbank Freiburg

Fast wurden die Kapazitätsgrenzen des Kurhauses in Titisee gesprengt. So groß war die Resonanz auf die Einladung der Volksbank Freiburg zu ihrer Mitgliederversammlung im Schwarzwald, die von rund 650 Mitgliedern besucht wurde.

Regionaldirektorin Manuela Straub begrüßte die Gäste, darunter auch alle drei Vorstandsmitglieder der Volksbank Freiburg.

Auf ein „ordentliches, ja gutes Geschäftsjahr“ kann die Volksbank Freiburg nach den Worten ihres Vorstandssprechers Uwe Barth zurückblicken. Die Bilanzsumme stieg im Jahr 2009 um zweieinhalb Prozent auf das Rekordniveau von 2,4 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen – der Ausweis für das Vertrauen in die Bank – stiegen um zwei Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.
Im Kreditgeschäft, der zweiten wichtigen Säule, war ein Wachstum in Höhe von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 1,33 Mrd. Euro zu verzeichnen. Insgesamt hat die Volksbank Freiburg Kredite in Höhe von 402 Mio. Euro an ihre Kunden ausgereicht, davon entfallen ca. 180 Mio. auf den privaten Bereich und 220 Mio. auf den gewerblichen Bereich.
Ihrer Verpflichtung, dem regionalen Mittelstand in Krisenzeiten zur Seite zu stehen, hat die Bank somit in vollem Umfang erfüllt.

„Von der viel zitierten und in der öffentlichen Meinung arg strapazierten ‚Kreditklemme’ kann bei Kunden der Volksbank Freiburg keine Rede sein“, betonte Uwe Barth.

Auch das erste Halbjahr von 2010 sei durch „ein moderates Wachstum im Kreditgeschäft und Einlagengeschäft“ geprägt.

Der gestiegene Umsatz schlug sich im Ergebnis des letzten Geschäftsjahres deutlich nieder, allein der Ertrag aus Zinsüberschuss betrug 51 Millionen Euro. Zudem senkte die Volksbank Freiburg ihre Verwaltungskosten deutlich um zwei Millionen Euro und verbesserte das Verhältnis von Aufwand und Ertrag überdurchschnittlich im Vergleich zu den anderen 233 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg.
Das Betriebsergebnis beträgt 25 Mio. Euro und liegt somit deutlich über dem Vorjahreswert. Nach der Risikobewertung ergibt sich ein Gewinn vor Steuer in Höhe von 17 Mio. Euro.
Nach den Ertragssteuern in Höhe von 4,5 Mio. Euro und der Dotierung der freiwilligen stillen Reserven beträgt der Jahresüberschuss 3,7 Mio. Euro, von dem der größte Teil in gesetzliche und andere Rückstellungen wandert.

Neben dem Stammhaus in Freiburg kann sich auch der Geschäftsbereich Schwarzwald über ein erfolgreiches Jahr 2009 freuen.
Das gesamte Kreditvolumen betrug 188 Mio. Euro und ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 2 Prozent gestiegen.
Das gesamte Einlagenvolumen beträgt 204 Mio. Euro und ist ebenfalls um ca. 2 Prozent gestiegen.
Insgesamt wurden ca. 25 Mio. Euro an gewerblichen Krediten vergeben.
Besonders stark war die Nachfrage nach der privaten Baufinanzierung. Es besteht ein Trend in Investitionen in regenerative Energien, aber auch die Kreditvergabe für Neubauvorhaben war steigend. Das Volumen an Baufinanzierungskrediten betrug rund 26 Mio. Euro.
Rund 6.500 Beratungsgespräche haben die Berater im Regionalbereich Schwarzwald geführt.

„Die Volksbank Freiburg ist eine mittelständische, private und regional verwurzelte Bank, ohne kommunalen Auftrag und wird auch weiterhin auf ein werteorientiertes und verlässliches Bankgeschäft setzen“, so Vorstandssprecher Uwe Barth.
Und führte weiter aus: „Unsere Stärke beruht letztlich darauf, dass wir eine von Mitgliedern getragene Genossenschaft sind, mit dem klar umrissenen Auftrag der Mitgliederförderung und nicht der Gewinnmaximierung nach dem Shareholder Value Prinzip. Leider hat das der Staat nicht vollumfänglich erkannt und er wird wohl auch von uns eine Bankenabgabe, Finanzmarktsteuern und ein höheres Eigenkapital einfordern. Für uns als mittelständische Bank, welche weder systemrelevant, noch für die Krise verantwortlich ist, noch den Staat durch die Krise belastet hat, sondern eher im Gegenteil als stabilisierendes Element wirkt, ist das mehr als unverständlich. Das ist ein von der öffentlichen Meinung getriebener politischer Aktionismus, welcher letztlich alle mittelständischen Unternehmen schädigt“.

Anschließend freuten sich die Mitglieder über die „Ohrwürmer“ Oberried. Die A-capella-Formation – rund ein Dutzend Männer des MGV Schwarzwald Oberried, die sich selber als „die älteste Boygroup zwischen Zastler und Norschrei“ bezeichnen, präsentierten ihr vielseitiges Repertoire – von Jazz über Pop-Comedy bis hin zu Rap in alemannischer Mundart.

(Redaktion)


 


 

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