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Volksbank Lahr setzt Berufsnavigator ein. Zielgenau zum Traumberuf?

Der Berufsnavigator ist ein neues, stärkenorientiertes Verfahren zur Berufsfindung, das in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bundeswehr in Hamburg und Wirtschaftsunternehmen entwickelt wurde. Für den Bankenbereich hat der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken die deutschen Rechte inne.

Die Volksbank Lahr hat sich nun entschlossen, dieses Instrument den Schulen in ihrem Geschäftsgebiet anzubieten.Der Vorstandsvorsitzende Reinhard Krumm betrachtet den Berufsnavigator auch als eine Möglichkeit, die Bank als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und das Image des Instituts bei der jungen Bevölkerung zu stärken. Darüber hinaus hilft es der Bank angesichts des Kampfes um Lehrlinge, relativ schnell den eigenen Nachwuchs zu rekrutieren.

Die Chefin der Arbeitsagentur Offenburg (seit einiger Zeit auch Freiburg) Bärbel Höltzen-Schoh schätzt den Berufsnavigator als ein sehr differenziertes Selbsterkennungsinstrument ein, mit dem auch die Agentur qualitativ bessere Beratungsmöglichkeiten erreicht.

Sie will die jungen Leute, die den Navigator „ausprobiert“ haben, danach mit ihren Spezialisten bei der Berufsauswahl beraten. Wie funktioniert der Navigator? Er wird klassenweise angeboten und zwar den achten und neunten der Haupt- und Realschulen. Circa 90 Schüler pro Tag werden ihn durchlaufen können. Ob die Schulen mitmachen wollen, entscheiden sie selbst. In einem ersten Schritt beurteilt der betroffene Schüler gemeinsam mit drei Klassenkameraden seine persönlichen Fähigkeiten. Die Jugendlichen bewerten 50 verschiedene Merkmale (zum Beispiel Auftreten, Belastbarkeit, Bildung, soziale Kompetenz, Ehrgeiz, Intelligenz, Kreativität) mit Hilfe einer mehrstufigen Skala und erstellen so ein präzises Persönlichkeitsprofil.

Dieses Profil wird in einem zweiten Schritt mit Hilfe einer Entscheidungssoftware, einem individuellen Stärkenprofi l und, das ist wichtig, passenden Berufsbildern zugeordnet. Dabei gehen 202 Ausbildungsberufe für Haupt- und Realschüler und 152 Leitberufe für Gymnasiasten in die Bewertung ein. Im Anschluss daran beraten die Praktiker (der Agentur für Arbeit und der Volksbank) die Schüler im Hinblick auf ihre persönlichen Stärken und dazu passende Berufe. Für jeden Schüler wird ein individuell zugeschnittenes Ergebnis erarbeitet. Ziele werden

definiert und weitere Schritte besprochen. Die Interessen der Schüler und deren Fähigkeiten werden beleuchtet und ergänzen damit das Stärkenprofi l aus dem Test. Bisher wurden im Verband der Volksund Raiffeisenbanken 1.800 Schüler beraten.

Die Kosten, die 10 bis 20 Euro pro Schüler betragen, werden von der entsprechenden Volksbank getragen.

(Redaktion)


 


 

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