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Geldmarktfonds

Vom "Worst Case Scenario" zum “Best Case Scenario” - Geldmarktfonds sind aktuell alles andere als langweilig.

Als „Worst Case Scenario“ oder größter anzunehmender Unfall, aus der Atomwirtschaft als „GAU“ berüchtigt geworden, werden sowohl im wirtschaftlichen als auch in anderen Bereichen die Risikoszenarien bezeichnet, die die schlimmste mögliche und anzunehmende Situation darstellen. Der Begriff, der im Bereich der Klimaveränderungen und Energiewirtschaft zum täglichen Wortschatz gehört, hat aktuell auch seine Berechtigung für die weltweiten Finanzmärkte bekommen.

Es ist allgemeiner Konsens, dass die derzeitige Banken- und Finanzmarktkrise wohl die schwerste der Nachkriegszeit darstellen dürfte, in der Ereignisse eingetreten sind, die vor kurzem noch nur Wirtschaftsskeptikern und Finanznörglern zugerechnet wurden. Dass die Auswirkungen langjähriger nahezu unkontrollierter internationaler Spekulationen im Kredit- und Anleihenbereich in unvorstellbarer Größenordnung irgendwann ihren Tribut fordern mussten, war zu erwarten; dass jedoch nicht nur einige der größten Investmentbanken der USA dadurch ausgelöscht wurden, die größten Hypothekenfinanzierer der Welt zwangsverstaatlicht werden mussten und weltweit Banken und Finanzinstitute in den Konkurs rutschen, mit diesem „Worst Case“ hatte niemand rechnen wollen.

Die weitere Entwicklung ist derzeit absolut nicht kalkulierbar. Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass die verabschiedeten Hilfspakete mit dafür sorgen werden, dass sich die Märkte in den kommenden Monaten wieder stabiler aufwärts ausrichten. Ebenso, wenn auch nach unserer Einschätzung weniger wahrscheinlich, könnte es jedoch zu einem Totalzusammenbruch der Weltwirtschaft kommen, mit für uns noch ungeahnten und unvorstellbaren Ausmaßen und Folgen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sich keines dieser beiden Szenarien durchsetzen wird und vielmehr nach weiteren unruhigen Börsenmonaten die Probleme einfach ausgesessen werden.

In einem rein negativen Marktumfeld lassen sich Verluste vermeiden; der positive Trend der letzten Monate für die in unserem SYSTEM RELAX© betreuten Fonds zeigt das vorbildlich als „Best Case Scenario“. Sicherheit konnte hier durch die Auswahl mehrerer erstklassiger Geldmarktfonds erreicht werden. Entgegen dem normalen Festgeld oder dem üblichen Sparbuch des Anlegers, ist hierbei das Risiko des Totalverlustes bei Bankenzusammenbrüchen nicht vorhanden, da sich Fonds grundsätzlich außerhalb der Insolvenzmasse befinden. Während die Einlagensicherung aufgrund des Konkurses der Lehman Brothers Bank in Deutschland mit über sechs Milliarden Euro zur Kasse gebeten wird, machte keiner der in Deutschland zugelassenen, voll im Geldmarkt investierten Fonds durch diese Situation auch nur einen Cent Verlust . „Wie auch immer die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft, der einzelnen Branchen und Länder sowie der dazugehörenden Aktienindizes ausfallen sollte, wir sind überzeugt davon, immer und in jeder Situation noch Möglichkeiten zum Schutz der uns anvertrauten Anlagegelder zu finden und umzusetzen“, davon ist Karl-Heinz Heine, Geschäftsführender Gesellschafter der Heine Vermögensverwaltung ● Service-Center der Partner Bank AG ● in Frankfurt Main überzeugt. „Jeder jetzt im Markt stattfindende Verlust, der uns nicht tangiert, bietet unseren Anlegern später die Chance auf höhere Gewinne.“

Unsere Strategie lautet: Ein vermögensverwaltender Dachfonds auf Basis unseres SYSTEM RELAX© mit aktivem Portfolio-Management. Wichtig ist aber, dass noch im Jahr 2008 investiert wird. Werden Dachfonds noch im Bestandsschutz-Zeitraum erworben, können sie in Zukunft außerhalb der Spekulationsfrist steuerfrei veräußert werden, d. h. die angesammelten Kursgewinne unterliegen nicht der Abgeltungssteuer . Dachfonds investieren in eine Vielzahl von anderen Investmentfonds. Die Anlageentscheidung übernimmt dabei der Fondsmanager. Die Besteuerung des Anlegers erfolgt wie bei anderen Fondsarten. Das Handeln des Fondsmanagers, also der Kauf und Verkauf von Fonds im Rahmen des Dachfonds, ist dabei unerheblich. Die Besteuerung von nicht ausgeschütteten Veräußerungsgewinnen erfolgt erst, wenn der Anleger Anteile an Dachfonds mit Gewinn verkauft.

(Redaktion)


 


 

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