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Vorstandsmitglied von MAN lässt Mandat ruhen

Vor dem Hintergrund des Schmiergeldskandals beim Münchner Maschinen- und Nutzfahrzeughersteller MAN lässt sich Vorstandsmitglied Peter Erichreineke vorläufig von seinen Aufgaben entbinden. Wie der Konzern am Sonntag (17. Mai 2009) in München mitteilte, hat Erichreineke darum gebeten, um mögliche Belastungen durch das gegen ihn laufende Ermittlungsverfahren vom Unternehmen abzuwenden.

Erichreineke ist Vertriebsvorstand der Lkw-Tochter MAN Nutzfahrzeuge. Der Aufgabenbereich soll bis auf weiteres vom Vorstandsvorsitzenden Anton Weinmann kommissarisch geführt werden.

Der Top-Manager Erichreineke zählt zu den inzwischen weit über 100 Beschuldigten in dem Schmiergeldskandal. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München soll es bei der MAN Nutzfahrzeuge AG ein illegales System zur Förderung des Absatzes von Lkw und Bussen gegeben haben. Nach bisherigen Angaben von MAN geht es bei den Vorwürfen um etwa eine Million Euro in Deutschland und mehrere Millionen Euro im Ausland.

Die Gelder sollen zwischen 2002 und 2005 als fragwürdige Provisionen an Vermittler bei Lkw- und Bus-Geschäften gezahlt worden sein. Damit sei bezweckt worden, dass die Einkäufer für ihre jeweiligen Arbeitgeber Kauf- oder Leasingverträge mit MAN und nicht mit einem Mitbewerber abschließen.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Anonym
27.01.17 06:18 Uhr

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