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Pro und Contra Kernkraft

Warum sollte der Ausstieg aus der Kernenergie überdacht werden?

Die Kernenergie als Brückentechnologie kann das notwendige Zeitfenster zur Verfügung stellen, bis erneuerbare Energien so weit sind, die Kernenergie sicher, kostengünstig und klimaschonend zu ersetzen. Sie wird − unabhängig vom Vollzug des Kernenergieausstiegs − mindestens noch ein Jahrzehnt wesentlicher Bestandteil des deutschen Strommixes bleiben und in dieser Zeit einen wichtigen Beitrag für eine versorgungssichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Stromversorgung Deutschlands leisten.

In der Öffentlichkeit findet seit vielen Jahren eine kontroverse Debatte über die Nutzung der Kernenergie statt. Gegenwärtig rücken wieder die Vorteile der Kernkraft für einen günstigen Strompreis, die Versorgungssicherheit und für den Klimaschutz in den Vordergrund.

Jedoch werden in der kontroversen Diskussion oft Argumente vorgebracht, die sachlich unrichtig und sogar irreführend sind.
Deutschland ist gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise als hoch entwickeltes Industrieland auf eine sichere,
kostengünstige und umweltverträgliche Stromversorgung als Grundlage für Wohlstand, Beschäftigung und wirtschaftliches Wachstum angewiesen. Heute
beruht die deutsche Stromversorgung auf einem breit angelegten Energieträgermix, bestehend aus Stein- und Braunkohle, Kernenergie, Erdgas und aus erneuerbaren Energieträgern wie Wasser, Wind, Sonne und Biomasse.
Kein Energieträger kann derzeit alleine alle Anforderungen an eine wirtschaftliche, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung erfüllen.

Deshalb müssen die Möglichkeiten und Vorteile jedes Energieträgers genutzt werden. Auch in Zukunft muss die Stromversorgung auf einem breiten Energie -
trägermix aufbauen, um eine sichere, kostengünstige und umweltverträgliche Energieversorgung zu gewährleisten.

Welche Rolle spielen die erneuerbaren Energien im deutschen Strommix der
Zukunft?

Mit dem Ende 2007 beschlossenen „Integrierten Energie- und Klimaprogramm“ (IEKP) bekennt sich die Bundesregierung zum ambitionierten Ziel, bis
zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung von heute rund 14 Prozent auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen. Hierdurch soll
die Abhängigkeit von Energieimporten verringert, die Versorgungssicherheit gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Senkung klimaschädlicher CO2-Emissio -
nen geleistet werden.

(Redaktion)


 


 

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