Weitere Artikel
Kapitalerhöhung der Aktiengesellschaft

Wasserkraft Volk hat mehr Geld und schafft Arbeitsplätze

Entgegen der allgemeinen Verunsicherung bei Anlegern verbucht die Wasserkraft Volk AG (WKV AG) aus Gutach im Breisgau das Ergebnis ihrer 6. Kapitalerhöhung als vollen Erfolg. Alt-Aktionäre sowie über 400 neue Aktionäre beteiligten sich mit rund 6,6 Millionen Euro, was zwei Drittel der neuen Aktien entspricht. Damit ist das nicht-börsennotierte Unternehmen einen großen Schritt weiter gekommen, die deutschlandweit erste Spezialfabrik für Wasserkraftgeneratoren ohne eine wesentliche Beteiligung von Kreditinstituten zu bauen. Im Spätsommer, so die Planungen, soll bereits mit der Generatorenfertigung begonnen werden.

„Angesichts der weltweiten Finanzkrise und der allgemein großen Verunsicherung bei Anlegern stellt das Ergebnis unserer Kapitalerhöhung einen fulminanten Erfolg dar. Während zahlreiche andere Unternehmen ihre Kapitalerhöhungen kurzfristig abgesagt haben, waren wir davon überzeugt, dass Menschen wieder zunehmend in nachhaltige und solide Werte investieren möchten“, erklärt Manfred Volk, Firmengründer und Aufsichtsratsvorsitzender. Entsprechend groß sei das Interesse an der 6. Kapitalerhöhung gewesen. Bis weit über den letzten Zeichnungstag hinaus registrierte die WKV AG, die Turbinen für Wasserkraftwerke in aller Welt produziert, eine konstant hohe Nachfrage von Zeichnungswilligen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem angrenzenden Ausland. 

Die erfolgreiche Kapitalerhöhung knüpft an das sehr gute Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 an. In diesem wurde die Gesamtleistung mit über 60 Prozent auf ca. 16 Mio. Euro gesteigert und der Gewinn deutlich erhöht. Die Exportquote lag bei mehr als 99 Prozent. Für das laufende Jahr ist geplant, mehr als 25 neue Arbeitsplätze in Gutach zu schaffen. Aufgrund der vollen Auftragsbücher ist die Turbinenproduktion bis weit in das Jahr 2010 ausgelastet. Nicht nur bei den Turbinen läuft es gut: Auch für die Generatorenfertigung liegen bereits erste Aufträge vor und das Interesse im In- und Ausland an künftigen WKV-Generatoren sei erfreulich groß, wie Aufsichtsratschef Volk berichtet.

Derzeit baut die Wasserkraft Volk AG mit einer Gesamtinvestitionssumme von mehr als 15 Mio. Euro die eigene Generatorenfertigung auf. Die Generatorenfabrik, die auf 4000 Quadratmeter entsteht, wird größtenteils mit Eigenkapital und durch die Zeichnungen der 6. Kapitalerhöhung finanziert. Wie günstig im Moment die Marktchancen sind, spiegelt sich im Tempo der
Bauarbeiten wieder. Im vergangenen November fand der erste Spatenstich statt, demnächst ist Richtfest und bereits im August soll die Produktion starten.

„Wenn die beiden wichtigsten Komponenten eines Wasserkraftwerkes, die Turbine und der Generator, künftig aus einem Haus kommen, werden sich für die Wasserkraft Volk AG deutliche Wettbewerbsvorteile ergeben“, so WKV-Vorstand Josef Haas. Erklärtes Ziel sei, weitere Marktanteile zu sichern und die
wirtschaftliche Expansion voranzutreiben, um nicht zuletzt Arbeitsplätze am heimischen Standort zu schaffen.

Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Volk wird diesbezüglich deutlich:  „Während Konzerne derzeit in großem Stil Kapital und Arbeitsplätze vernichten, zeigt sich, wer die eigentliche Stütze der deutschen Wirtschaft ist, nämlich der Mittelstand mit Unternehmen wie dem unseren. Es wird höchste Zeit, dass sich die Politik hierauf besinnt und eine mittelstandsfreundliche Gesetzgebung umsetzt und
Investitionen in den Standort Deutschland sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen fördert. Auch die kommunalen Entscheidungsträger sind gefordert, die örtlichen Unternehmen aktiv zu unterstützen – auch finanziell. Denn nur gemeinsam kann der Standort Deutschland erhalten werden“.

(Redaktion)


 


 

wasserkraft
volk
gutach
manfred
ag
generator
turbinen
generatoren

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "wasserkraft" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: