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Weiter dunkle Wolken bei Siemens

Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens, rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Wirtschaftskrise und einer Erholung der Weltwirtschaft. Zeichen für eine Besserung seien derzeit nicht vorhanden. Der Siemens-Betriebsratsvorsitzende Lothar Adler spricht sich angesichts der Krise für Verkürzungen der Arbeitszeit aus.

„Irgendwann werden wir vor einem Problem stehen, wenn der Abschwung anhält. Darüber soll im neuen Geschäftsjahr gesprochen werden“, sagte Adler der Zeitung „Welt“. Um Einschnitte bei der Belegschaft könne es dabei jedoch nicht gehen. „Wir müssen über eine Verkürzung der Arbeitszeit oder mehr Altersteilzeit sprechen", so der Betriebsratsvorsitzende weiter.

Mit einem Anhalten des Abschwungs rechnet auch Siemens-Chef Löscher: „In unserer Firma gibt es über alle Geschäftsbereiche hinweg keine verlässlichen Indikatoren, dass wir die Talsohle der Krise erreicht haben“, sagt er in einem Interview mit der „Times“. Die Geschwindigkeit und das Ausmaß der aktuellen Krise seien beispiellos.

Siemens hatte die Folgen der Wirtschaftskrise zuletzt verstärkt zu spüren bekommen. Wegen Auftragseingängen im Bereich Energietechnik nahm der Konzern Ende April seine Ziele zurück. Bereits jetzt hat das Unternehmen rund 20.000 der 135.000 Beschäftigten in Deutschland in Kurzarbeit geschickt. Der Konzern hat dabei stark von der Verlängerung der Kurzarbeit auf 24 Monate profitiert.


(Redaktion)


 


 

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