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Frischpack

Werkserweiterung im Jubiläumsjahr

Die Frischpack GmbH hat ihr Werk umfassend erweitert. Auf einer Gesamtfläche von jetzt 40.000 Quadratmetern was einer Verdoppelung entspricht entstanden neue Produktions-, Lager- und Sozialgebäude. Insgesamt hat das Unternehmen 15 Millionen Euro in die Werkserweiterung investiert.

Die Frischpack GmbH ist seit ihrer Gründung vor 40 Jahren kontinuierlich gewachsen. Das Unternehmen wurde 1972 im oberbayerischen Berganger östlich von München gegründet. Weil die Produktionskapazitäten dort nicht mehr ausreichten siedelte Frischpack 1993 auf das heutige Gelände in Mailling bei Schönau im Landkreis Rosenheim um. Seither haben sich die Absätze des Abpackspezialisten für Käse mehr als vervierfacht und liegen derzeit bei rund 32.000 Tonnen.

“In den vergangenen zehn Jahren verzeichneten wir eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate von 7,5 Prozent und auch für die kommenden Jahre sind wir optimistisch”, berichtet Geschäftsführer Marian Heinz. Konstant gestiegen sind auch die Mitarbeiterzahlen: In den vergangenen sieben Jahren wurden insgesamt 100 Vollzeitarbeitsplätze geschaffen, davon 35 allein im vergangenen Jahr. 

Vor diesem Hintergrund beschloss die Geschäftsleitung im Jahr 2008, das Werk in Mailling in großem Umfang zu erweitern. 2010 erfolgte der Spatenstich. In der Folge entstanden auf zusätzlichen 20.000 Quadratmetern Grund neue Produktionsräume sowie ein neues Sozialgebäude und Parkplätze für die Mitarbeiter. Auch das bestehende Roh- und Fertigwarenlager wurde noch einmal um 1.900 Quadratmeter erweitert. Die feierliche Einweihung ist für Oktober 2012 geplant. 

“Die Werkserweiterung bildet die Grundlage für das weitere Wachstum unseres Unternehmens. Wir erwarten auch in den kommenden Jahren sehr gute Absätze bei den wichtigsten Zielgruppen, insbesondere bei Großverbrauchern, Industriekunden und im Co-Packing-Bereich”, so Heinz. Damit würde Frischpack die steile Erfolgskurve des Jahres 2011 fortsetzen, in dem das Unternehmen den bislang höchsten Umsatz von 125 Millionen Euro erwirtschaftete. 

Nachhaltige Bauweise

Im Zuge der Werkserweiterung setzt Frischpack in der Produktion vielfältige ressourcenschonende Technologien ein. Dazu gehören zum Beispiel ein Kühlwasserkreislauf zur Senkung des Wasserverbrauchs um über 50 Prozent, ein Wärmerückgewinnungssystem sowie der bevorzugte Einsatz regenerativer Baustoffe. Zudem wird eine Ausgleichsfläche von mehr als 10.000 Quadratmetern mit heimischen Bäumen und Sträuchern renaturiert. Ab 2013 werden zudem rund 50 Prozent des Stromverbrauchs aus Wasserkraft gedeckt. “Als mittelständisches Unternehmen tragen wir nicht nur wirtschaftliche Verantwortung. Wir sind fest in der oberbayerischen Region verwurzelt; daher engagieren wir uns auch für Natur und Umwelt im Sinne heutiger und nachfolgender Generationen”, sagt Geschäftsführer Marian Heinz. 

Frischpack beschäftigt derzeit 280 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2011 bei 125 Millionen Euro.

(Redaktion)


 


 

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