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Rezession

Wirtschaft bricht im vierten Quartal ein

Deutschlands Wirtschaft ist im vierten Quartal des vergangenen Jahres deutlich stärker eingebrochen als von Experten erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) reduzierte sich von Oktober bis Dezember gegenüber dem Vorquartal um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Ökonomen hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Rückgang von 1,8 Prozent gerechnet.

Eine rückläufige Wirtschaftsentwicklung hatten bereits das dritte und das zweite Quartal 2008 verzeichnet, in denen das BIP um jeweils 0,5 Prozent gesunken war. Lediglich in den ersten drei Monaten des Jahres 2008 war die deutsche Wirtschaft gewachsen, und zwar um 1,5 Prozent. Bei zwei aufeinanderfolgenden Quartalen mit negativem Wachstum sprechen Ökonomen von einer Rezession.

Eine negative Wirkung sei im vierten Quartal vor allem von den Anlageinvestitionen sowie vom Außenbeitrag ausgegangen, da die deutschen Exporte preisbereinigt erheblich stärker zurückgegangen seien als die Importe, begründeten die Statistiker die Entwicklung. Darüber hinaus schwächelt der Autoabsatz trotz Abwrackprämie, wie heute bekannt wurde. Auch die Konsumausgaben seien geringfügig niedriger als im dritten Quartal gewesen, was in erster Linie auf die privaten Konsumausgaben zurückzuführen war. In Mittelfranken wirkt der Konsum der privaten Haushalte aber noch stützend, wie die IHK gestern mitteilte. 

(Redaktion)


 


 

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