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Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung stabiler Faktor im Land

„Die baden-württembergischen Unternehmen sind gut aufgestellt und in robuster Verfassung.“ Dies ist eine zentrale Aussage einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, in der 216 Unternehmen aus Baden-Württemberg zum Standort Baden-Württemberg befragt wurden.

Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister wies aber auch auf die Defizite aus Sicht der Unternehmen hin, die die Studie zutage förderte: „Bürokratieabbau, allgemeine steuerliche Entlastungen und insbesondere die ausstehende Erbschaftsteuerreform sind die Felder, in denen die Unternehmen den größten Handlungsbedarf für die Politik sehen. Die Verantwortung liegt hier bei der Bundesregierung! Berlin versagt in der Mittelstandspolitik! Ich werde mich deshalb verstärkt im Bundesrat für Lösungen einsetzen, die unseren Unternehmen wirklich helfen“, betonte der Minister.

Defizite ergab die Studie auch bei der Zusammenarbeit von Mittelständlern mit wissenschaftli-chen Einrichtungen. Insbesondere kleinere Unternehmen würden gerne häufiger mit Hochschu-len und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, um ihre Innovationsfähigkeit zu erhöhen. „Hier helfen die Innovationsgutscheine des Wirtschaftsministeriums, mit denen sich kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung bei nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen einkaufen können“, hob Pfister hervor. Auch die im Zukunftsprogramm enthaltene Clusterinitiative wirke in Richtung einer Stärkung der Zusammenarbeit von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen.

Laut Studie äußerten sich die befragten Mittelständler hochzufrieden über den Standort Baden-Württemberg und erwarten, dass er auch in Zukunft sehr attraktiv bleibe. 93 Prozent der Unternehmen bewerteten den Standort als „sehr gut“ oder „gut“. Die Mehrheit geht davon aus, dass er in den nächsten 10 Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird. Diese überaus positiven Ergebnisse der Studie sind für Wirtschaftsminister Ernst Pfister indes gute Voraussetzungen dafür, dass sich der baden-württembergische Mittelstand in den Turbulenzen der aktuellen Finanzmarktkrise behaupten kann. „Unser dezentrales Bankensystem mit langfristigen Hausbankbeziehungen und einer soliden, ortnahen Mittelstandsfinanzierung vor allem der Genossenschaftsbanken und der Sparkassen ist ein gewichtiger Standortvorteil.“

Die L-Bank hat aktuell ein vorsorgliches Liquiditätsprogramm in Höhe von 1 Milliarde Euro bereitgestellt. „Sollten sich die Finanzierungsbedingungen der mittelständischen Unternehmen in Zukunft verschlechtern, können L-Bank und die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg mit ihren Finanzierungsinstrumenten entgegensteuern.“

Quelle: Wirtschaftsministerium

(Redaktion)


 


 

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