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Wirtschaftskrise trifft westdeutsche Betriebe stärker als ostdeutsche

Die Wirtschaftskrise trifft den Osten Deutschlands weniger hart als den Westen. Das hat mehrere Gründe: zum Beispiel die stärkere Förderung ostdeutscher Betriebe.

Demnach sanken die Umsätze des verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland nur um 16,6 Prozent, während sie in den alten Bundesländern um 21,1 Prozent schrumpften.

Wirtschaftliche Schwäche bleibt stabil
Verantwortlich für die höhere Stabilität im Osten seien unter anderem die geringere Exportquote, zahlreiche Förderprogramme und der hohe Anteil an Haushalten, die von staatlichen Transferleistungen leben – und deren Einkommen daher stabil geblieben sei.

Auch der hohe Anteil kleiner und mittlerer Betriebe im Osten habe dazu beigetragen, dass die ostdeutsche Wirtschaft in der Krise stabil bleibe. Diese Betriebe seien weniger stark von dem weltweiten Nachfrage-Rückgang betroffen als Großunternehmen .

Ostdeutschland nähert sich an
Laut Henning Klodt, Strukturexperte des Instituts für Weltwirtschaft Kiel, gehe zwar die Produktivität im Osten zurück, jedoch holten die ostdeutschen Bundesländer Schritt für Schritt auf.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Osten habe seit 2000 jährlich um einen halben Prozentpunkt zugelegt. 2009 liege es bei 71 Prozent des westdeutschen Werts. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee: "Die Schere schließt sich."

(Mittelstand direkt)


 


 

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