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Wirtschaftsministerium bewilligt der Fraunhofer-Gesellschaft 1,5 Millionen Euro für das Innovationscluster Future Security BW

Das Land Baden-Württemberg setzt hierfür Mittel des Europäischen Strukturfonds "regionale Wettbewerbsfähigkeit" ein. Dies gab Wirtschaftsminister Pfister heute in Stuttgart bekannt. Das neu geschaffene Innovationscluster Future Security BW ist ein Verbund aus 22 Unternehmen, 27 Forschungseinrichtungen sowie verschiedenen öffentlichen Einrichtungen, der Sicherheitstechnologien erforscht und entwickelt. Zentrale Themenbereiche sind die Identifikation von Explosionsstoffen, der Schutz bedrohter Infrastrukturen, die Systemintegration und die Behandlung gesellschaftlicher Aspekte der Sicherheitstechnologien.

Ein wichtiges Ziel der Förderung ist der Aufbau eines Test- und Standardisierungszentrum bei fünf Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, um Unternehmen bei eigenen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen mit Referenzsystemen zu unterstützen. Pfister:“Eine der großen Herausforderungen der Zukunft ist es, angesichts einer zunehmenden Bedrohung durch Terrorismus und Naturkatastrophen einen wirksamen Schutz der Bevölkerung und der Gesellschaft als Ganzes zu gewährleisten.“ Der Sicherheitsforschung komme hier eine entscheidende Bedeutung zu: es müssten Schutzmechanismen entwickelt werden, die dauerhaft ein lückenloses Sicherheitsnetz bilden können.

„Das Land Baden-Württemberg engagiert sich intensiv in den Sicherheitstechnologien. Mit seiner ausgezeichneten Forschungsinfrastruktur und seinen hochinnovativen Unternehmen ist das Land hier bei Forschung und Entwicklung führend“, hob Pfister hervor. Die einzelnen Sicherheitstechnologien müssten aufeinander abgestimmt und intensiv miteinander vernetzt sein. Nur wenn Forschungsinstitute, Hochschulen und die Wirtschaft Hand in Hand arbeiteten, könnten intelligente Systeme geschaffen werden, die ein sicheres Leben in der Zukunft gewährleisteten. „Das Innovationscluster ‚Future Security BW’ ist eine ausgezeichnete Plattform für diese Zusammenarbeit. Ich bin überzeugt, dass in dem Zusammenspiel von wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischer Spitzenleistung in unserem Land in idealer Weise Synergien gebildet und damit sicherheitstechnische Innovationen in großer Zahl entstehen werden“, sagte Pfister. Der Sicherheitstechnologie werde eine enorme wirtschaftliche Dynamik vorausgesagt. „Das Land Baden-Württemberg wird von diesem Aufschwung besonders profitieren“, schloss der Wirtschaftsminister.

Die Koordination des Clusters hat das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik (Ernst-Mach-Institut) in Freiburg inne. Neben diesem Institut erhalten vier weitere Fraunhofer-Institute, das Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF und das Institut für Physikalische Messtechnik, alle in Freiburg, sowie das Institut für chemische Technologie in Pfinztal und das Institut für Informations- und Datenverarbeitung IITB in Karlsruhe eine Zuwendung von je circa 300.000 Euro.

(Wirtschaftsministerium B.-W.)


 


 

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