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Wirtschaftsministerium fördert mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds Projekte und Programme im Land

Wirtschaftsminister Ernst Pfister: „Mit der Förderung wollen wir innovative Projektideen anregen, die Menschen und Unternehmen fit für die Zukunft machen“

Von der Sicherung des Fachkräfteangebots und der Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im demografischen Wandel über „Schülerinnen treffen Ingenieurinnen“ bis hin zur Unterstützung von Frauen in Führungspositionen und einer Mobilitätszentrale Baden-Württemberg reicht das Spektrum der Themen von Projekten und Programmen, die im Rahmen der Förderperiode 2007 bis 2013 des Europäischen Sozialfonds (ESF) vom Wirtschaftsministerium gefördert werden. Wirtschaftsminister Ernst Pfister zog heute in Stuttgart eine Zwischenbilanz.

Die Europäische Kommission genehmigte im November 2007 das Operationelle Programm für Baden-Württemberg zur Umsetzung des ESF im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ für die Förderperiode 2007 bis 2013. Insgesamt stehen dafür 266 Millionen Euro zur Verfügung, von denen 87,5 Millionen Euro dem Wirtschaftsministerium zukommen. Unter dem Motto „Chancen fördern“ unterstützt der federführend vom Ministerium für Arbeit und Soziales verantwortete ESF in Baden-Württemberg die Entwicklung von Menschen und Unternehmen, um diese in Zeiten sich wandelnder Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt fit für die Zukunft zu machen. Im Förderbereich Wirtschaft werden Programme, Modellprojekte sowie standardisierte Projekte gefördert.

Für Modellprojekte startete das Wirtschaftsministerium bisher fünf Aufrufe. Es wurden 24 Projektvorschläge eingereicht, von denen zehn ausgewählt und mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert wurden. Bei Modellprojekten handelt es sich um individuelle, in sich abgeschlossene Einzelprojekte mit meist mehrjährigen Laufzeiten, die sich inhaltlich auf die Umsetzung innovativer, konzeptioneller und/oder wirtschaftspolitisch relevanter Maßnahmen erstrecken. Beispiele sind hier Projekte zu den Themen Demografie, Genderschulung für Personalverantwortliche und Ausbilder von weiblichen Auszubildenden und „Schülerinnen treffen Ingenieurinnen“.

Bei der Erstellung des gesamten operationellen Programms wurden sämtliche relevante Partner einbezogen. „Die Bedeutung der Wirtschafts- und Sozialpartner spiegelt sich auch in der Besetzung des Begleitausschusses wider, dem unter anderem der Baden-Württembergische Industrie- und Handelstag und der Baden-Württembergische Handwerkstag angehören“, so der Minister.

(Redaktion)


 


 

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