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150 Jahre Junghans - hochwertige Zeitmesser aus Schramberg

Das Uhrenunternehmen Junghans wurde im Jahre 1861 in Schramberg gegründet und schreibt seit jeher Erfolgsgeschichte in der deutschen Uhrenindustrie. Kürzlich feierte das Unternehmen sein 150-jähriges Bestehen mit einer Vielzahl von Gästen und Besuchern - darunter auch Noch-Ministerpräsident Stefan Mappus.

Den Auftakt der Feierlichkeiten markierte ein feierlicher Festakt, zu dem neben Geschäftspartnern auch bedeutende Personen aus Wirtschaft und Politik geladen waren. Dazu gehörte auch ein Tag der offenen Tür, an dem man hinter die Kulissen des Traditionsunternehmens blicken konnte. In diesem Rahmen wurde auch das neue Firmenmuseum eingeweiht, welches die bewegte Geschichte des Traditionsunternehmens liebevoll nachzeichnet.

Festakt in besonderem Ambiente

Mit einem glanzvollen Festakt begann für Junghans die zweitägigen Feierlichkeiten. Die authentische Veranstaltungsstätte, ein einstiger Maschinensaal im ehemaligen Weckerbau, rief bei den insgesamt 250 geladenen Gästen durch ihre beeindruckende Inszenierung große Begeisterung hervor. Einem Brauch aus den 1950er Jahren folgend wurden die Gäste von einem traditionellen „Weckermädle“ begrüßt. Unter ihnen fanden sich der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus, etliche Landes- und Kommunalpolitiker, Nachkommen der Familie Junghans, Dr. Jakob Bill, der Sohn von Max Bill, die Gesellschafter Dr. Hans-Jochem Steim und sein Sohn Hannes sowie deren Familie. 

Höhepunkt des Abends waren die festlichen Worte von Stefan Mappus, der die historische Bedeutung des Unternehmens Junghans besonders hervor hob: „Junghans ist ein großer Name des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg und besitzt eine gigantische Strahlkraft“ lobte der Noch-Ministerpräsident in seiner Rede. Auch Dr. E. h. Thomas  Diehl  als ehemaliger Gesellschafter, der Oberbürgermeister von Schramberg, Dr. Herbert O. Zinell, sowie Dr. Hans-Jochem Steim trugen mit Ihren feierlichen Ansprachen zu einem rundum gelungenen Abendprogramm bei. Für eine festliche musikalische Umrahmung sorgte das Sinfonieorchester der Musikschule Schramberg. 

Einweihung des Firmenmuseum Junghans

Am zweiten Tag eröffnete Junghans das neue Firmenmuseum, das in Zusammenarbeit mit engagierten ehrenamtlichen Helfern eingerichtet wurde. Gemeinsam mit Gesellschafter Dr. Hans-Jochem Steim durchschnitt Oberbürgermeister Dr. Herbert O. Zinell das rote Band, um den zahlreichen Besuchern erstmalig Eintritt in das Museum zu gewähren. Eine Sammlung, auf deren traditionsreichen Schätze und historische Zeitzeugen das Unternehmen mit Stolz verweist. Unter den Gästen fand sich – wie bereits am Abend zuvor – Jürgen Vietor, der Co-Pilot der Lufthansa-Maschine „Landshut“, die 1977 entführt worden war. Ihm wurde bei der Eröffnung des Museums von Hannes Steim eine Pilotenuhr aus der aktuellen Junghans Kollektion überreicht. Das Firmenmuseum steht nicht in Konkurrenz zu öffentlichen Museen, sondern in Ergänzung zu diesen. Es gibt Kunden aus dem In- und Ausland sowie zahlreichen Besuchergruppen bei Firmenbe-sichtigungen einen Überblick über das große Leistungs-spektrum der Uhrenfabrik Junghans.

Besucheransturm beim Tag der offenen Tür

Pulsierendes Leben an der Geißhalde: Mit rund 1800 Besuchern am Tag der offenen Tür wurden alle Erwartungen übertroffen. Bei strahlendem Sonnenschein zog es unzählige Menschen in das Firmengebäude von Junghans, um die Erfolgsgeschichte der Marke hautnah mitzuerleben. Lange Schlangen von Uhreninteressierten und Freunden der Marke freuten sich darauf, den Ablauf der hochpräzisen Fertigung von Armbanduhren im Rahmen eines Rundgangs mitzuerleben. Besonderes Highlight war der Besuch der Produktion, in der das Entstehen einer Junghans-Uhr komplett mit verfolgt werden konnte. Erstmals konnte an diesem Tag das Buch „150 Augenblicke aus 150 Jahren Junghans“ erworben werden.

Über Junghans 

Das Uhrenunternehmen Junghans wurde 1861 in Schramberg gegründet und schreibt seit jeher Erfolgsgeschichte in der deutschen Uhren-industrie. Diese begründet sich auf der einzigartigen Junghans Philosophie, die von Innovationsgeist und dem ständigen Streben nach Präzision bestimmt wird. Bis heute prägt sie das Denken und Handeln aller Mitarbeiter  und  wird  mit  jeder  Junghans Uhr spür- und sichtbar. Das Programm von Junghans folgt dem Anspruch, traditionelles Handwerk mit neuester  Uhrentechnologie und zeitgemäßem Design zu verbinden. Das macht jede Uhr mit dem Stern so besonders, dass man mit Stolz sagen kann: Junghans – die deutsche Uhr.

(Redaktion)


 


 

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