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Zeitung: Jaschinski erhält 300.000 Euro Ruhegehalt

Der scheidende Chef der Landesbank Baden-Württemberg, Siegfried Jaschinski (54), hat einem Zeitungsbericht zufolge nach Ablauf seines Vertrages sofort Anspruch auf ein hohes Ruhegehalt. Wie die «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstagausgabe, 14. Mai 2009) unter Berufung auf Bankenkreise berichten, soll Jaschinski ab 2010 rund 300 000 Euro pro Jahr von der Bank erhalten.

Sein Pensionsanspruch betrage nahezu 60 Prozent seines bisherigen Grundgehalts, das bei etwa 500 000 Euro liege. Einen Anspruch auf sofortige Auszahlung des Ruhegehalts habe bei der LBBW jeder, der mindestens zehn Jahre im Vorstand war, schreibt die Zeitung weiter. Jaschinski ist seit 1994 in Stuttgart Bankvorstand - zunächst bei der Südwest LB, nach der Bankenfusion 1999 dann bei der LBBW.

Wie die Zeitung weiter schreibt, war Vetters Berufung auch am Mittwoch (13. Mai 2009) von Misstönen begleitet. Auf einem Treffen der Bankeigentümer habe der Vertreter der Stadt Stuttgart, Finanzbürgermeister Michael Föll, zwar der Berufung von Vetter grundsätzlich zugestimmt. Den Auftrag zum Aushandeln eines Vertrages habe er aber nicht unterstützt, da er sich an einen Beschluss des Gemeinderats gebunden fühlt, demzufolge die LBBW-Vorstände in schlechten Jahren nicht mehr als 500 000 Euro im Jahr verdienen sollen. Dies bestätigte ein Sprecher der Stadt dem Blatt. Vetters Festgehalt soll aber 1,1 Millionen Euro betragen.

(Redaktion)


 


 

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