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Universität Freiburg

Zwei neue Treuhandstiftungen setzen zusätzliche Förderakzente

„Freiheit fördern“ – mit diesem Motto wirbt die Neue Universitätsstiftung Freiburg (NUS) um ihre Unterstützer. Ziel ist es, dringend notwendige Freiräume für innovative Projekte, erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, herausragende Nachwuchsforscherinnen und -forscher sowie begabte Studierende zu schaffen. Ins Leben gerufen wurde die Stiftung anlässlich des 550. Bestehens der Universität im Jahr 2007. Gemeinsam hatten das Jubiläumskuratorium und Horst Weitzmann, Vorsitzender des Universitätsrats wie auch des Stiftungsvorstands, im Herbst 2005 den Grundstein des Stiftungskapitals gelegt.

Als Dachstiftung wirbt die NUS seitdem um Mittel für alle Fakultäten und
Fächer. Nun haben zwei Unterstiftungen den Rahmen der Fördermöglichkeiten erweitert: die „Alumni-Stiftung Freiburg“ und die „Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung“.
Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer stellte bei einer Pressekonferenz
die neue Alumni-Stiftung vor, von der wichtige Impulse erwartet werden.
Sie wird sich die internationale Vernetzung, den wissenschaftlichen und
kulturellen Austausch der Universität Freiburg zur Aufgabe machen – und
will dafür besonders das Kontaktnetz der ehemaligen Studierenden und
Lehrenden stärken. 

Die Dr. Wilhelm Eitel-Stiftung, ebenfalls seit Ende 2008 unter dem Dach
der NUS, hat sich der Lehre, Forschung und Patientenversorgung im
Bereich der Palliativmedizin verschrieben. Sie soll Menschen mit einer
unheilbaren Krankheit oder einer begrenzten Lebenserwartung ein
menschenwürdiges Dasein ermöglichen. Neben dem Stifter Dr. Wilhelm
Eitel schilderten die Privatdozentin Dr. Gerhild Becker und Professor
Hubert Blum aus der Universitätsklinik, welch große Hilfe diese Stiftung für
ihre Arbeit bedeutet. „Die Universität schuldet dem Stifterehepaar Dr.
Wilhelm und Ina Eitel sowie den Gründungsstiftern der Alumni-Stiftung und
ihrer Initiatorin Margret Böhme großen Dank“, sagt Weitzmann.

Neben den Treuhandstiftungen wurden in den vergangenen Monaten
diverse Stipendien an der Uni Freiburg ausgelobt und vergeben – in der Archäologie, der Philosophie und den Wirtschaftswissenschaften. Zu den Stipendiengebern und Zustiftern gehören neben der Arcandor AG vor allem lokale und regionale Unternehmen wie die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau,
die Wandres GmbH micro cleaning und die Brauerei Ganter – aber auch engagierte Privatmäzene. 

Gründungsstifter Horst Weitzmann sprach jedoch nicht nur über die
bisherigen Erfolge der NUS. Gemeinsam mit der neuen Universitätsleitung
und Rektor Prof. Schiewer sollen zukünftig neue Wege beschritten werden.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit den anderen
Fördereinrichtungen der Universität. “Der größte Teil des Weges liegt noch
vor uns“, so Weitzmann. „Wenn wir wirklich etwas bewegen wollen,
brauchen wir weitere engagierte Begleiter – und namhafte Zustiftungen.“

(Redaktion)


 


 

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