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Absolventen verabschiedet

Mit Benedikts Regeln ins Berufsleben

Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn verabschiedete Absolventen des letzten akademischen Jahres

Iserlohn. 285 Absolventen der Iserlohner Studiengänge beendeten im vergangenen akademischen Jahr ihr Studium. Zur Absolventenverabschiedung konnten zwar nicht alle kommen, dennoch erlebten 86 Absolventen gemeinsam mit ihren Verwandten und Freunden eine sehr launige Abschlussfeier mit dem Gastredner Stephan Schröer, Altabt der Abtei Königsmünster in Meschede und Mitglied des Hochschulrates der Fachhochschule Südwestfalen.

„Verfallen Sie bitte nicht in den Predigtschlaf, wenn ein Mann der Kirche zu Ihnen spricht“ appellierte Altabt Stephan Schröer an die rund 300 Teilnehmer der diesjährigen Absolventenfeier. Dazu kam es aber nicht bei seinem humorvollen, aber auch zum Nachdenken anregenden Vortrag, mit dem er die Zuhörer auf eine unterhaltsame Weise mit in die vom Heiligen Benedikt geprägte Wertewelt nahm. Zuvor beglückwünschten die Dekane Prof. Dr. Eva Eisenbarth und Prof. Dr. Wolfgang Schütte die Absolventen zu ihrem Studienerfolg. Frank Hermann, Geschäftsführer des Iserlohner Fördervereins der Fachhochschule Südwestfalen, warb dafür, der Hochschule auch weiterhin durch eine Mitgliedschaft im Förderverein verbunden zu bleiben und die Region bei der Arbeitssuche nicht aus dem Blick zu verlieren: „ Sie haben hier eine wunderbare praxisorientierte Ausbildung genossen, die Ihnen eine gute Chance bietet in unserer Region auch einen Arbeitsplatz zu finden. Die Industrie hier in Südwestfalen braucht Sie“.

Altabt Schröer, gebürtiger Sauerländer, nahm den Ball auf: „ Es tut gut, sich selber sagen zu können, ich habe es geschafft, genießen Sie ihr Zeugnis. Gehen Sie ruhig für ein paar Jahre in die weite Welt, aber dann kommen Sie zurück. Hier ist eine gute Region zum Leben und Arbeiten“. Die Regeln Benedikts nahm er zum Anlass, den Absolventen Tipps für eine gute Lebenskultur mit auf den weiteren Weg zu geben. Dazu zählen Selbstfürsorge, ein gutes Zeitmanagement, aber auch Engagement zum Beheben von Missständen. Wichtig sei die Freude am Dasein: „Das Leben muss Spaß machen, dann wird auch die Arbeit gut sein“. Werte sind für Altabt Schröer eine Kraftquelle für das Leben, aber auch Leitbilder und eine Perspektive: „Werte erzeugen Lust am Handeln“. Und auf die zukünftige Führungsverantwortung der Absolventen gemünzt, riet er: „Übersehen Sie nicht die Menschen, die Ihnen anvertraut sind.

Bevor es zum gemeinsamen Essen und Feiern ins Foyer der Hochschule ging, wurden alle Absolventinnen und Absolventen von den beiden Dekanen persönlich mit einem kleinen Abschiedsgeschenk verabschiedet.

(Redaktion)


 


 

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