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"Jugend in Arbeit plus" wird fortgesetzt

Runder Tisch kam zusammen – 492 junge Menschen ins Programm zugewiesen

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Kreis Soest/Hochsauerlandkreis (kso.2017.02.08.050.-rn). Im Programm „Jugend in Arbeit plus“ bemühen sich Arbeitsverwaltung, Kammern und Beratungseinrichtungen um die Eingliederung von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland koordiniert das Programm. Das Land NRW wird auch künftig Mittel für die personellen Strukturen zur individuellen Heranführung und passgenauen Integration von Jugendlichen mit Vermittlungshemmnissen bereitstellen. So kann „Jugend in Arbeit plus“ auch 2017 in der Region weitergeführt werden.

Beim Runden Tisch „Jugend in Arbeit plus“ trafen sich die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland und die Arbeitsagentur Meschede-Soest, die Jobcenter aus dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis, die Beratungsträger aus den beiden Kreisen (SEN, Soest, INI, Lippstadt, moveo, Olsberg, Internationaler Bund, Arnsberg, Bildungszentrum des Handels, Arnsberg) sowie den Koordinatorinnen der IHK Arnsberg und der Handwerkskammer Südwestfalen mit dem Präventivteam der Bezirksregierung Arnsberg, um Programm- und Datenbankänderungen zu besprechen. In 2016 wurden 492 junge Menschen in das Programm zugewiesen, 241 im Kreis Soest und 251 im Hochsauerlandkreis, zog die Geschäftsführerin der Regionalagentur, Ursula Rode-Schäffer, Bilanz.

Die in „Jugend in Arbeit plus“ aufgenommenen jungen Frauen und Männer werden zunächst ausführlich beraten und dann in eine passgenaue sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt. Während der geförderten Zeit im Betrieb werden sie sozialpädagogisch begleitet. Die Zuweisung der Jugendlichen an die Beratungseinrichtungen erfolgt über die Regionalagentur in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Meschede-Soest und den Jobcentern. Interessierte Jugendliche können sich an ihre Fallmanager oder Vermittler bei Agentur und Jobcenter wenden.

Die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung kann über Eingliederungszuschüsse der Jobcenter bzw. der Agentur für Arbeit gefördert werden. Unternehmen, die arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren aus dem Programm „Jugend in Arbeit plus“ einstellen, können einen Lohnkostenzuschuss erhalten. Die Entscheidung, wie hoch dieser Eingliederungszuschuss ist und für welche Dauer er gezahlt wird, treffen die Jobcenter bzw. die Agentur für Arbeit. Bei der passgenauen Besetzung der Stellen und Beantragung des Zuschusses unterstützen wie bisher die Kammerfachkräfte, die eng mit den Jobcentern und der Agentur für Arbeit zusammenarbeiten.

„Jugend in Arbeit plus“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert. Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen bei der Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Ursula Rode-Schäffer, Telefon 02921/303499, oder ihrer Stellvertreterin Anna Kaufung, Telefon 02931/944040, oder im Netz unter www.r-h-h.de.

(Redaktion)


 


 

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