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Im Zeichen der Aschewolke

13. Internationaler Workshop des Hagener Fachbereichs

Mit einem Aschewolke bedingten geänderten Ablauf. Mangels ausreichender Anzahl von Studenten wurden in den Teams auch die Dozenten eingesetzt. Wenn jemand glaubt, dass einzelne Professoren ein Unternehmen besser führen können als ein multikulturell zusammengesetztes studentisches Management, so wurde es Zeit umzudenken.

Im Zeichen der Aschewolke:
13. Internationaler Workshop des Hagener Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft verlief mit Hindernissen

In diesem Jahr war alles anders. Kamen sonst die studentischen Teams der Partnerhochschulen der Fachhochschule Südwestfalen termingerecht und geschlossen angereist, so machte diesmal der isländische Vulkan dem Ablauf des internationalen Workshops einen Strich durch die Rechnung.

Seit 13 Jahren organisiert der Hagener Fachbereich Technische Betriebswirtschaft unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler diese Workshops an wechselnden Orten. Gastgeber sind immer Partnerhochschulen der Hagener Fachhochschule. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden internationalen Ausrichtung der Unternehmen, dient der Workshop "Multikulturelle Unterschiede im Management von Unternehmen" dazu, die Studierenden bereits während ihres Studiums mit häufig auftretenden kulturellen Unterschieden im unternehmerischen Verhalten zu konfrontieren. Dazu wird ein Unternehmensplanspiel durchgeführt, bei dem es darum geht, eben diese kulturellen Unterschiede zu erkennen, zu analysieren und gemeinsam zu einer Verständigung und Entscheidungsfindung zu kommen. Gebildet werden verschiedene Teams, die sich jeweils aus den Studierenden der Partnerhochschulen zusammensetzen. Sie entwickeln gemeinsam Unternehmenskonzepte, die sich im Wettbewerb der einzelnen Teams behaupten müssen.

In diesem Jahr fand der Workshop in Belgien statt. Die belgischen und deutschen Teams fanden sich pünktlich ein. Die Studenten der indonesischen Hochschule hielten sich glücklicherweise ohnehin am Hochschulstandort Soest auf und hatten auch keine Probleme bei der Anreise. Die Schweizer Studierenden schlugen sich per Mietwagen durch und kamen auch noch fast pünktlich an. Die Russinnen reisten per Bahn: drei Tage von Rostov am Don bis Aachen. Die letzen waren die Chinesen. Statt am Samstag kamen sie am Sonntag, allerdings eine Woche später.

Da war das Unternehmensplanspiel schon so gut wie beendet – mit einem Aschewolke bedingten geänderten Ablauf. Mangels ausreichender Anzahl von Studenten wurden in den Teams auch die Dozenten eingesetzt. „Wenn jemand glaubt, dass einzelne Professoren ein Unternehmen besser führen können als ein multikulturell zusammengesetztes studentisches Management, so wurde es Zeit umzudenken“, berichtet Bamler, „ Das war für so manchen eine bittere Erfahrung, die er erst dank der Aschewolke machte“.

Das attraktive Begleitprogramm, das in diesem Jahr auch nach Brüssel, Holland und Paris führte, versöhnte alle mit dem holprigen Ablauf. In Brüssel stand eine Visite im Europäischen Parlament an, in Paris der Besuch der Internationalen Handelskammer, der OECD, der UNESCO sowie eine Werksbesichtigung bei Citroen.

Nächstes Jahr wird es im Rahmen des 14. Internationalen Workshops nach Syrien, Jordanien, Ägypten und die Türkei gehen – sofern nicht ein Vulkan die Reisepläne durchkreuzt.

(Redaktion)


 


 

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