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Vossloh beschließt Eckpunkte eines Maßnahmenprogramms

Eckdaten des ersten Quartals 2019 vorab veröffentlicht

  • Wesentliche Eckpunkte eines Maßnahmenprogramms beschlossen
  • Ausblick für 2019 bezüglich des operativen Geschäfts bestätigt
  • Umsatz- und EBIT-Entwicklung im ersten Quartal 2019 im Rahmen der Erwartungen
  • Auftragseingänge erneut auf sehr hohem Niveau

Werdohl. Der Vorstand der Vossloh AG hat heute wesentliche Eckpunkte eines Maßnahmenprogramms zur nachhaltigen Steigerung der Profitabilität sowie zur Erhöhung der Eigenfinanzierungskraft und damit entsprechender Reduktion der Nettofinanzverschuldung des Vossloh-Konzerns beschlossen. Das Programm umfasst unter anderem eine Reduktion der Anzahl der Mitarbeiter gegenüber Ende 2018 in einer Größenordnung von rund 5 % sowie eine konsequente Überprüfung unprofitabler Aktivitäten. 

Erforderliche Entscheidungen werden in 2019 getroffen, resultierende Maßnahmen im Wesentlichen in 2019 umgesetzt. Darüber hinaus stehen verstärkt eine Reduktion von Gemeinkosten, Einsparungen im Bereich von Investitionen und intensivierte Maßnahmen zur Reduktion des Working Capital im Fokus des Programms. Ergänzende Maßnahmen werden fortlaufend geprüft. Der Vorstand verfolgt mit den Maßnahmen das Ziel, den finanziellen Handlungsspielraum für das künftige Wachstum von Vossloh in einer zunehmend digitalen Bahnwelt zu erweitern.

Das Management bestätigt für das Geschäftsjahr 2019 aus dem operativen Geschäft den kommunizierten Ausblick (Konzernumsatz von
900 Mio.EUR bis 1 Mrd.EUR, EBIT zwischen 50 Mio.EUR und 60 Mio.EUR). 

Ergebniswirksame Effekte aus dem Maßnahmenprogramm lassen sich aus heutiger Sicht noch nicht hinreichend quantifizieren und sind daher noch nicht Bestandteil des Ausblicks 2019. Insbesondere hinsichtlich des Umgangs mit unprofitablen Aktivitäten wurden noch keine konkreten Entscheidungen getroffen. Für das Geschäftsjahr 2020 plant das Management unverändert mit Konzernumsätzen zwischen 950 Mio.EUR und 1,05 Mrd.EUR und einem EBIT zwischen 65 Mio.EUR bis 80 Mio.EUR.

Der Konzernumsatz belief sich im ersten Quartal 2019 auf 190,0 Mio.EUR (Vorjahr: 178,3 Mio.EUR). Das EBIT lag mit -0,6 Mio.EUR im Rahmen der Erwartungen und leicht unter dem Vorjahresniveau (1,6 Mio.EUR). Die Nettofinanzverschuldung (ohne Finanzierungsleasing) lag mit 370,7 Mio.EUR zum 31. März 2019 im Wesentlichen durch einen weitestgehend saisonal bedingten Anstieg des Working Capital über dem Wert zum 31. Dezember 2018 (307,3 Mio.EUR). Zum 31. März 2018 betrug die Nettofinanzverschuldung 248,1 Mio.EUR. Das Konzernergebnis belief sich auf -22,5 Mio.EUR (Vorjahr: 1,4 Mio.EUR) und war belastet durch ein negatives Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten. 

Erfreulich entwickelte sich erneut der Auftragseingang. Der Auftragseingang war im Konzern mit 281,0 Mio.EUR um 33 % höher als im Vorjahr (211,4 Mio.EUR). Der Auftragsbestand lag mit 686,1 Mio.EUR zum 31. März 2019 ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 513,2 Mio.EUR.

Vossloh veröffentlicht die vollständige Quartalsmitteilung wie geplant am 25. April 2019.

(Redaktion)


 


 

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