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WIOTEC macht auch Langteile zu „Gold“

Landrätin besucht europaweit führenden Oberflächenveredler in Ense

Kreis Soest (kso.2016.07.11.287.wfg). Die Firma WIOTEC im Industriepark Ense-Höingen ist Spezialist für Oberflächenveredelung und Metallbearbeitung. In der nach neuesten Umweltstandards aufgebauten Galvanik ist das Unternehmen in der Lage, auch Langteile von bis zu sechs Metern zu veredeln – in Chrom, Zink oder auch in Gold ist alles möglich. „Damit gehören wir zu den führenden und leistungsstärksten dekorativen Oberflächenveredlern in Europa“, erfuhr Landrätin Eva Irrgang bei einem Unternehmensbesuch von Geschäftsführer Udo Wilmes.

Wie WIOTEC vom Rohmaterial bis zum fertigen Werkstück alles aus einer Hand liefert, demonstrierte der Firmenchef der Landrätin, die vom Enser Bürgermeister Hubert Wegener sowie von Geschäftsführer Volker Ruff und Förderlotse Artjom Hahn von der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH begleitet wurde, am Schaltknauf-Element für den Lamborghini: Aus einem Aluminiumbock fräst und poliert das Unternehmen die fertige Form. Auch die Beschichtung und Beschriftung erfolgen komplett in den eigenen Betrieben.

Eine aktuelle Expansion macht WIOTEC, 1998 in einer Garage gegründet, noch leistungsfähiger. Geschäftsführer Wilmes hat den Galvanikbetrieb „Gefo“ in Arnsberg erworben, ursprünglich eine Gründung seines Vaters. Die WIOTEC Ense GmbH & Co. KG und das Unternehmen Gefo, das zur WIOTEC Arnsberg GmbH & Co. KG umfirmiert wird, verfügen dann alles in allem über 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Produktionsfläche von 7.600 Quadratmetern.

In Ense wird das Unternehmen komplett von einer benachbarten Biogasanlage versorgt. Die Galvanikbäder werden statt mit Strom mit der Fernwärme beheizt. Zusätzlich erzeugt eine Photovoltaik-Anlage Strom, der komplett selbst verbraucht wird. Mit Bürgermeister Hubert Wegener diskutierte Udo Wilmes die Idee, zukünftig Strom der benachbarten Windkraftanlagen für den Betrieb zu nutzen. Ebenfalls als ein mögliches Projekt mit der Gemeinde brachte er ins Gespräch, Ladesäulen für Elektrofahrzeuge an den Windkraftanlagen zu installieren.

Im Gedankenaustausch mit der Landrätin plädierte Wilmes für Bürokratieabbau und einen besseren Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Politik bzw. Verwaltung. Aktuell beschäftige ihn das kommende Chrom VI-Verbot der EU-„Reach“-Verordnung, berichtete er der Verwaltungschefin. Die Landrätin versprach, Kontakt zu passenden Ansprechpartnern herzustellen.

(Redaktion)


 


 

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