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BerufswahlSIEGEL in die nächste Runde gestartet

Bildungsregionen Hochsauerlandkreis und Kreis Soest erneut an einem Strang

Kreis Soest (kso.2014.11.25.524.as/-rn). Auch in diesem Schuljahr erhalten die allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I und die Förderschulen in der Bildungsregion Kreis Soest die Möglichkeit das Gütesiegel „Berufswahl- und Ausbildungsfreundliche Schule“ zu erhalten. In den letzten Tagen haben die Schulen die Bewerbungsunterlagen erhalten. Das teilt das im Kreishaus beheimatete Regionale Bildungsbüro mit.

„Schulen, die die Berufsorientierung bereits als einen festen Bestandteil der Schulkultur in ihren Schulentwicklungsprozess integriert haben, sind aufgefordert, sich zu bewerben“, erläutert Achim Schmacks vom Regionalen Bildungsbüro. „Schülerinnen und Schüler einer Siegelschule sollen durch einen abgestimmten nachhaltigen Prozess der Berufsorientierung in der Lage sein, ihre Berufswahl eigenständig und qualifiziert zu treffen.“

Anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs präsentieren die Schulen ihr Konzept der Berufsorientierung als integrierten Bestandteil des Schulprogramms. Sie stellen dar, welche regelmäßigen Informationsaustausche stattfinden, wie Fortbildungen im Bereich der Berufsorientierung in den Entwicklungsprozess integriert werden und inwiefern alle Unterrichtsfächer im Rahmen schulinterner Curricula in den Prozess der Berufsorientierung eingebunden werden. Ein weiteres  Augenmerk liegt auf der Kooperation mit externen Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und zum Beispiel der Bundesagentur für Arbeit. Ein Abschnitt des Kriterienkatalogs ist der Gestaltung der Praktika gewidmet. „Für Schulen besteht mit dem BerufswahlSIEGEL somit auch die Gelegenheit, ihr besonderes Engagement im Bereich der Berufsorientierung auch in der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so Achim Schmacks

Wie in den letzten Jahren führen die Bildungsregionen Soest und Hochsauerlandkreis das Projekt BerufswahlSIEGEL gemeinsam durch. Ausgezeichnete Schulen dürfen den Titel „Berufswahl- und Ausbildungsfreundliche Schule“ drei Jahre lang tragen. Für die Schulen, die das Siegel vor drei Jahren erhalten haben, besteht die Möglichkeit zur Rezertifizierung.

Nach Eingang aller Bewerbungen entscheidet eine Jury, deren Mitglieder aus Wirtschaft, Kommunen, Verbänden und Schulen, sowie der Agentur für Arbeit über die Einladung zu einem Audit. In diesem Zusammenhang haben Lehrer und Schüler Gelegenheit, das Konzept zu präsentieren. Das Ergebnis dient der Jury dann als Grundlage für die Siegelverleihung. Diese wird im Frühsommer 2015 im Rahmen einer festlichen Übergabe stattfinden.

(Redaktion)


 


 

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