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Stipendiaten hospitieren in Märkischen Kliniken

Die aktuellen Medizin-Stipendiaten des Märkischen Kreises waren zu Gast in den Märkischen Kliniken. Am "Betreuungstag" konnten sie hinter die Kulissen schauen.

Märkischer Kreis (pmk). Die aktuellen Medizin-Stipendiaten des Märkischen Kreises waren zu Gast in den Märkischen Kliniken. Am "Betreuungstag" konnten sie hinter die Kulissen schauen.

Hinter die Kulissen der Märkischen Kliniken durften jetzt die aktuellen Medizin-Stipendiaten des Märkischen Kreises blicken. Sie trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch mit Mitgliedern der Auswahlkommission. Dieser "Betreuungstag" wurde eingerichtet, um Kontakt zu den mittlerweile zwölf Stipendiaten zu halten und diese auf ihrem Weg in eine ärztliche Tätigkeit zu begleiten. Nach einem Besuch im letzten Jahr bei den Katholischen Kliniken in Iserlohn, war diesmal Prof. Dr. Bernd Lemke Gastgeber und Organisator im Klinikum Lüdenscheid. Begleitet wurden die angehenden Ärzte von Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz beim Märkischen Kreis sowie Michael Buschkämper, Fachdienstleiter Gesundheitsschutz und Umweltmedizin.
Nach einer Begrüßung durch die Geschäftsführung (Kfm. Direktor André Koch) und den Ärztlichen Direktor (Dr. Dieter Schnalke) erfolgte eine Darstellung wesentlicher Einrichtungen der Märkischen Kliniken. Speziell wurde es bei der Vorstellung einzelner Abteilungen. So stellten die jeweiligen Chefärzte der Kliniken für Gefäßchirurgie (Priv.-Doz. Dr. Spiridon Botsios), Pädiatrie (Dr. Holger Frenzke) und Kardiologie (Prof. Dr. Bernd Lemke) ihr Leistungsspektrum vor. Von besonderem Interesse für die Stipendiaten war eine anschließende Hospitation in zuvor ausgewählten Bereichen der Kinderklinik, Gefäßchirurgie, Pneumologie und Kardiologie. Der Tag schloss mit Informationen über Aufgaben des Betriebsrates und einer Darstellung zu den unterschiedlichen Möglichkeiten zur Facharztausbildung.
Der Märkische Kreis vergibt seit drei Jahren Stipendien. Die Studenten und Studentinnen verpflichten sich damit, nach Abschluss des Studiums fünf Jahre im Märkischen Kreis zu arbeiten.

Noch bis zum 30. April können sich Medizinstudentinnen und –studenten beim Kreis für ein monatliches Stipendium von 500 Euro bewerben, das maximal vier Jahre gezahlt wird. Voraussetzung ist, dass die Studierenden der Humanmedizin das Physikum bereits bestanden haben. Im Gegenzug verpflichten sie die Stipendiaten, mindestens fünf Jahre ärztlich im Märkischen Kreis tätig zu sein. Nach erfolgreicher Ablegung der 3. Ärztlichen Prüfung können sie entweder ihre Weiterbildung zum Facharzt im Märkischen Kreis absolvieren oder beispielsweise an einem (Akut-) Krankenhaus, als angestellter Arzt in einer Vertragspraxis, in einem Medizinischen Versorgungszentrum oder als Arzt bei der Gesundheitsbehörde des Märkischen Kreises erste Berufserfahrungen sammeln.
Jährlich werden vier Stipendien vergeben, um frühzeitig ärztlichen Nachwuchs für den Landkreis zu gewinnen und langfristig die wohnortnahe medizinische Versorgung sicherzustellen. Jeder Stipendiumsempfänger kann für sein Studium eine Summe von maximal 24.000 Euro erhalten. Über die Vergabe entscheidet der Landrat auf Vorschlag eines Auswahlgremiums aus Ärzten und Fachleuten bis zum 1. August 2018. Bewerbungsschluss ist der 30. April. Die Förderung kann im Oktober 2018 beginnen. Die Vergaberichtlinien und das Bewerbungsformular stehen unter http://www.maerkischer-kreis.de/der-kreis/Medizinstipendium-2018.php zum Download bereit. Ansprechpartner ist Michael Buschkämper: 02352/966-7145, E-Mail: [email protected].

(Redaktion)


 


 

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