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Auslandspraktika

IHK-Mobilitätsberatung: Gute Noten, neue Mittel

Schon seit 2009 setzt sich die heimische Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Förderung von Auslandsaufhalten während und nach der betrieblichen Erstausbildung ein. In der Kammer ist eine der bundesweit 40 Mobilitätsberatungsstellen aktiv.

Siegen/Olpe. Schon seit 2009 setzt sich die heimische Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Förderung von Auslandsaufhalten während und nach der betrieblichen Erstausbildung ein. In der Kammer ist eine der bundesweit 40 Mobilitätsberatungsstellen aktiv. Allein im vergangenen Jahr wurden hier über 400 interessierte Auszubildende, Ausbilder und junge Fachkräfte informiert und beraten, wie sie solche Auslandspraktika am sinnvollsten organisieren. Die Beratung erfolgte dabei häufig mehrfach. Über 700 Beratungskontakte kamen dadurch zustande. „Dies zeigt, dass unser Beratungsangebot mittlerweile sehr gut angenommen wird. Wir leisten damit einen Beitrag, die betriebliche Erstausbildung zahlreicher Unternehmen zu internationalisieren. Auslandspraktika sind auf diese Weise in etlichen unserer Unternehmen fest etablierter Bestandteil der Ausbildung geworden“, freut sich Dagmar Gierse, die in der IHK alle Aktivitäten rund um die Mobilitätsberatung verantwortet. Inhaltlich reicht die Spanne von der Erstberatung („Wie komme ich während Ausbildung ins Ausland?“) bis hin zur spezifischen Beratung zu konkreten Zielen und Vorstellungen einzelner Azubis und Betriebe. Damit verbunden ist unter anderem auch die Hilfestellung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen für ein Stipendium, bei der Beantragung von Visa oder der Suche nach geeigneten Förderprogrammen. 

Mittlerweile schloss die IHK auch das erste kammereigene Austauschprojekt „WINGs“ (Work Experience in Great Britain) erfolgreich ab. Insgesamt 49 Auszubildende wurden dadurch in die Lage versetzt, im Projektzeitraum 2014 – 2016 ein Praktikum in Portsmouth zu absolvieren. „Für die meisten wäre ein Auslandsaufenthalt während der Ausbildung ohne das Erasmus+-Stipendium in Höhe von rund 1470 Euro pro Person kaum zu verwirklichen gewesen“, berichtet Dagmar Gierse weiter. Eine Fördersumme von etwa 72.000 Euro sei über die IHK den Auszubildenden zugutegekommen. Besonders erfreulich sei, dass dem Projekt von der prüfenden Stelle im Bundesinstitut für Berufsbildung eine „ausgezeichnete Qualität“ bescheinigt worden sei „und die erzielten Lernergebnisse auch aufgrund der sehr guten Vorbereitung und Zusammenarbeit mit dem Partner als hochwertig betrachtet werden“ könnten. Für 2017/18 wurden mittlerweile weitere Fördergelder in Höhe von 92.940 Euro bewilligt, so dass weitere 60 Azubis die Chance auf ein 4-wöchiges Praktikum in Portsmouth haben. 

Interessenten wenden sich bitte an die Mobilitätsberaterin Dagmar Gierse der IHK Siegen. [email protected] / Tel. 0271 / 3302-204.

(Redaktion)


 


 

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