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Ausstellung

Augen-Blicke“ - Grafiken des 20. Jahrhunderts

Eröffnung der Ausstellung im Block 3 der Adam Kaserne Soest

„Augen-Blicke“ –  Grafiken des 20. Jahrhunderts, so heißt  die Ausstellung, die vom 11. 9. -19. 10. im Block 3 der Adam Kaserne der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Thema wurde mit einem kleinen Augenzwinkern gewählt, denn der Besucher sieht Augenpaare,  Gesichter, er begegnet Menschen, die ihn anblicken und berühren. Und er erlebt Augenblicke, Momentaufnahmen und Situationen, die nachdenklich stimmen und innehalten lassen. 

Die 49 Grafiken decken eine breite Spanne des 20. Jahrhunderts ab, sie stammen von namhaften Künstlern, die in großen deutschen, europäischen sowie außereuropäischen Museen ausgestellt sind, etwa in Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Karlsruhe, in Wien und Paris,  in Sydney, Sao Paulo, Chicago, New York und Los Angeles.

Noch am Ende des 19. Jahrhunderts  geboren wurden z. B. Max Pechstein, Oskar Kokoschka, Frans Masereel oder A. Paul Weber, die unter anderem mit „Fischer in der Kneipe“, „The action painter“, „Hafenarbeiter“  und „Der russische Winter“ vertreten sind. Dieter Ritzert wude 1927 in Kamen geboren. In der Ausstellung ist er mit „Michael“ und „Bauer“ vertreten. Von Horst Janssen, der als einer der bedeutendsten Zeichner und Grafiker des 20. Jahrhunderts gilt, ist „Selbstporträt elegisch“ zu sehen. Zahllose Zeichnungen, Radierungen und Lithographien schuf Hanna Nagel, die Ausstellung zeigt „Kind mit Fisch“. Zu den jüngeren, noch lebenden Künstlern zählen Stephan Balkenhol („Frau mit Bluse“), Reinhard Minkewitz („Deutschstunde“), Jonathan Meese („Das dritte Auge des Hagen von Tronje“), Marlène Dumas (A long silence“), Tal Rosenzweig („Daloa Dublet“) und Wiliam Anastasi („Blind drawing“).
Die Wahl des Ausstellungsortes ist nicht zufällig getroffen worden. In den Räumen der Adam Kaserne, dem ehemaligen Oflag VI A, haben die kriegsgefangenen französischen Offiziere ein erstaunliches kulturelles Leben gestaltet mit Theater, Musik und Malerei. Karin Burghardt ist durch ihre Arbeit für die Geschichtswerkstatt Französische Kapelle mit der Geschichte des Gefangenenlagers bestens vertraut und unterstützt das Engagement für den Aufbau und den Erhalt dieser Stätte der Erinnerung, des Gedenkens und der Begegnung. Das Motto von SoestArt „Kunst an (un)gewöhnlichen Orten“  zu zeigen, überzeugte deshalb sie und ihren Mann, Martin Burghardt, mit ihrer Grafikausstellung  an diese kulturelle Tradition anzuknüpfen.

Die Eröffnung der Ausstellung findet statt am 11. 9. um 17.00 Uhr im großen Saal der Adam Kaserne, Meiningser Weg 20. Sie ist geöffnet tägl., außer montags, bis zum 19. Okt., 14.00 – 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Arbeit der Geschichtswerkstatt Französische Kapelle wird gebeten.

(Redaktion)


 


 

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