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Stadtbummel am Samstag in die Rathausgalerie

Lippstadt. Gerade erst eröffnet, schon gibt es längere Öffnungszeiten: Seit Freitag, dem 26. Februar ist die dritte Werkschau mit Graphiken des Lippstädter Künstlers Friedrich Höings in der Städtischen Galerie im Lippstädter Rathaus, Lange Straße 14 zu sehen. Die Ausstellung dauert noch bis zum 25. April.

Lippstadt. Gerade erst eröffnet, schon gibt es längere Öffnungszeiten: Seit Freitag, dem 26. Februar ist die dritte Werkschau mit Graphiken des Lippstädter Künstlers Friedrich Höings in der Städtischen Galerie im Lippstädter Rathaus, Lange Straße 14 zu sehen. Die Ausstellung dauert noch bis zum 25. April.

Damit auch Besucher zur Mittagszeit die Gelegenheit haben, die 85 Werke aus privater und öffentlicher Sammlung zu sehen, öffnet die Galerie nun auch am Samstagmittag von 12.00 bis 15.00 Uhr die Türen. Diese zusätzlichen Öffnungszeiten sind durch den freiwilligen Einsatz Ehrenamtlicher möglich geworden. So bietet sich die Gelegenheit, den Marktbesuch oder den Einkaufsbummel mit einem künstlerischen Abstecher zu kombinieren.

Ausstellung:
Friedrich Höings - Druckgraphik 1950-58
Werkübersicht Teil 3
Werke aus öffentlicher und privater Sammlung
Dauer: 26. Februar bis 25. April 2010
in der Städt. Galerie im Rathaus
Lange Str. 14
59555 Lippstadt
Infos: Tel. 02941/980-266
Di bis So 10.00 bis 12.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr
Neu: zusätzlich auch samstags 12.00 bis 15.00 Uhr.

Der Künstler:
Friedrich Höings wurde 1908 in Lippstadt geboren. Er besuchte die Folkwangschule in Essen und studierte anschließend von 1931-36 als Schüler von Heinrich Nauen und Heinrich Campendonk an der Düsseldorfer Kunstakademie. Bis zur Kriegsheimkehr 1945 war er in Mülheim an der Ruhr als freischaffender Maler ansässig, danach zog er in seine Heimatstadt zurück, in der er 1978 verstarb.

Die Ausstellung zeigt mit 85 von rund 800 bekanten druckgraphischen Werken aus privatem und öffentlichem Besitz einen dritten Überblick über das außerordentlich vielfältige Schaffen Friedrich Höings. Nachdem in einer ersten Werkschau die Malerei und in einer zweiten Ausstellung die Tapisserie vorgestellt wurden, widmet sich der dritte Teil dem druckgraphischen Werk Friedrich Höings.

In den Druckgraphiken zeigt sich einerseits eine immense Experimentierfreudigkeit und andererseits Höings Anliegen, sein stilistisches Repertoire zu erweitern. Ein zentrales Thema ist zumeist die menschliche Figur.

Erfindungsreichtum im Einsatz, im Mix und der Kombination verschiedener Druckverfahren zeugen von hohem kreativem Potential. Es findet sich sowohl der Schwarzlinienschnitt, Weißlinienschnitt, Flächenschnitt und auch der Farblinolschnitt. Der Mehrplattenschnitt fehlt aufgrund des Materialmangels der Nachkriegszeit, an seine Stelle tritt jedoch ein Farblinolschnitt, der schon im Druckstock mehrfarbig eingefärbt oder mit Hilfe der Monotype in farbig vorbereitete Fonds gedruckt wurde.

Als besondere Auszeichnung ist die Aufnahme seines Werkes in die deutschlandweite Parallel-Ausstellung „Farbige Graphik“ von 1951 zu werten, die zeitgleich in mehreren renommierten deutschen Museen veranstaltet worden war und ihn in Augenhöhe mit der bekannten Speerspitze deutscher Künstler der 50er Jahre brachte.

Kunst war Friedrich Höings, dem „rund-um-die-Uhr-Künstler“, offenbar alles und so drang er wohl in großer Breite in ihre verschiedenen Bereiche vor, wie keiner seiner Kollegen in Lippstadt. Frei von familiären Verpflichtungen war ihm nicht nur der Weg zum Berufskünstlertum möglich, sondern darüber hinaus ein Leben als eines zur Kunst Berufenen.

(Redaktion)


 


 

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