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Auszeichnung

Schulen punkten mit BerufswahlSIEGEL

Bildungsregionen Kreis Soest und Hochsauerlandkreis ziehen an einem Strang

Kreis Soest/Hochsauerlandkreis (kso.2014.06.25.306.as/-rn). Neun Schulen der Bildungsregionen Kreis Soest und Hochsauerlandkreis sind während einer Feierstunde am Dienstag, 24. Juni 2014, im Berufsbildungszentrum Hellweg-Lippe – Haus des Handwerks – in Soest, mit dem BerufswahlSIEGEL ausgezeichnet worden. Für acht der neun Schulen war es eine Rezertifizierung und damit eine eindrucksvolle Bestätigung der schon vor drei Jahren mit der erstmaligen SIEGELverleihung anerkannten Qualität der Berufsorientierung an den jeweiligen Schulen.

Neu zertifiziert wurde die Marienschule Lippstadt. Folgende Schulen erhielten nach drei Jahren mit der Rezertifizierung die abermalige Belohnung für ihr Engagement: Maximilian-Kolbe-Schule Rüthen, Konrad-Adenauer-Schule Freienohl, Realschule Belecke, Edith-Stein-Realschule Lippstadt, Kardinal-von-Galen-Schule Eslohe, Roman-Herzog-Schule Brilon, Ruth-Cohn-Schule Arnsberg, Schule an der Ruhraue Olsberg.

Das QualitätsSIEGEL Berufswahlorientierung NRW zeichnet die Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler in vorbildlicher Weise auf den Übergang ins Berufsleben vorbereiten. SIEGELSchulen unterstützen Schüler auf dem Weg eine Perspektive für die Berufswahl  zu entwickeln und Eltern in der Begleitung ihrer Kinder auf diesem Weg. Gleichzeitig werden Lehrkräfte bei der Positionierung des Themas in der Schule gestärkt und Betriebe profitieren von gut vorbereiteten Schulabgängern. „Der Kreis Soest und der Hochsauerlandkreis gehen den Weg gemeinsam. Wir verstehen uns als eine gemeinsame Bildungsregion. Deshalb haben wir uns entschieden, auch gemeinsam dieses Gütesiegel für vorbildliche Berufsorientierung in unseren beiden Kreisen zu verleihen“, sagte Rudolf Heinemann, stellvertretender Landrat des Hochsauerlandkreises, als Vertreter der beiden beteiligten Kreise während der Feierstunde. „Über unsere Kreisgrenzen hinweg eint uns die unstrittige Auffassung, dass die systematische Vernetzung von Schule und Wirtschaft eine gute Möglichkeit ist, Schülerinnen und Schüler effektiv auf die Zukunft vorzubereiten.“ Gastgeber Werner Bastin, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, bestätigte das und stellte heraus: „Wir Handwerker brauchen den qualifizierten Nachwuchs und gut vorbereitete Jugendliche.“

Achim Schmacks vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Soest wies in einem Interview mit Moderator Dirk Hildebrand (Hellweg-Radio), der durch die Feierstunde führte, auf die breite Streuung der beteiligten Schulformen hin und würdigte gerade bei den rezertifizierten Schulen die vielen Weiterentwicklungen seit der Erstvergabe 2011. Besonders falle auf, „dass Berufsorientierung heute ganzheitlich gesehen wird, gerade unter den sich ständig wandelnden Bedingungen und Anforderungen eines Berufslebens, dessen Länge heute nicht einschätzbar ist. In diesem Zusammenhang gewinnen Fitnesstraining und Gesundheitserziehung aber auch Kommunikationsförderung zunehmend an Bedeutung im Berufsorientierungsprozess“.

(Redaktion)


 


 

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