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Automotive Netzwerk Südwestfalen zu Gast bei Mennekes

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Supplier meets Supplier“ hatte das Automotive Netzwerk Südwestfalen zur Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG nach Kirchhundem eingeladen.

Vor Ort wurden die etwa 30 Netzwerkmitglieder vom geschäftsführenden Gesellschafter Christopher Mennekes begrüßt, der die eindrucksvolle Unternehmensentwicklung präsentierte. Das Familienunternehmen ist als Weltmarktführer für Industriesteckvorrichtungen mit Tochtergesellschaften und Vertretungen in mehr als 90 Ländern präsent und beschäftigt weltweit etwa 1000 Mitarbeiter. Mit der Entwicklung des Mennekes-Ladesteckers Typ 2 für Elektrofahrzeuge ist es dem Unternehmen gelungen, zu einem Pionier der Elektromobilität zu werden. In diesem Jahr wurde der Stecker von der EU-Kommission zum Standard für Elektroautos in ganz Europa empfohlen. Damit hat sich der Mittelständler aus dem Sauerland gegen internationale Konzerne durchgesetzt. 

Das Geschäftsfeld Elektromobilität gliedert sich bei dem Unternehmen in zwei Bereiche: Der Geschäftsbereich Mennekes Solutions bietet innovative Ladesysteme für den öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereich sowie Infrastrukturkomponenten und Ladekabel. Als Feature der neuen Heimladestation hat Mennekes eine App entwickelt, mit der sich der Kunde bequem aus der Ferne via Smartphone oder Tablet über den Ladezustand seines Fahrzeugs informieren und wichtige Abrechnungsdaten ablesen kann. Als zweite Elektromobilitätseinheit unter dem Dach der Gruppe bedient der Bereich Mennekes Automotive das Automobilzuliefer-Geschäft. In kurzer Zeit ist diese Geschäftseinheit zu einem wichtigen Entwicklungspartner und Lieferanten für nahezu alle deutschen Automobilhersteller geworden. Auch Tesla und Volvo gehören zum Kundenkreis.

Interessante Einblicke in die Entwicklung der Elektromobilität vermittelte vor Ort Volker Lazzaro, Geschäftsführer der Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG. Lazzaro bezeichnet das Auto der Zukunft als eine „Batterie auf Rädern“. Elektrofahrzeuge sind für ihn nicht nur mit einem neuen Fahrzeugbau, der zum Beispiel ohne Verbrennungsmotoren und Getriebe auskommt, verbunden, sondern sie erfordern auch den Aufbau einer neuen Infrastruktur und sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Elektrofahrzeuge bieten Speicherkapazitäten, die dringend für die Energiewende gebraucht werden. Damit werden sie zu einem Beschleuniger für den Aufbau intelligenter Stromnetze und einem ökologischen Umbau der Energieversorgung.

Lazzaro geht davon aus, dass die Zahl der Elektrofahrzeuge in den nächsten Jahren deutlich zunehmen wird. Eine Kostendegression bei steigender Batterieproduktion kann dazu ebenso beitragen wie der Ausbau der Infrastruktur und Fördermaßnahmen für die Elektromobilität. Außerdem erfordert insbesondere die zunehmende Motorisierung in den Megacities der Welt neue, klimaschonende Mobilitätskonzepte. Hier kann die Elektromobilität einen entscheidenden Beitrag leisten.

(Redaktion)


 


 

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