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Ausschuss tagte vor Ort

Lob für den Baubetriebshof

Dass nicht nur Gebäude, Werkstätten und Fahrzeugpark in einem guten Zustand sind, sondern auch das Konzept bemerkenswert ist, das erfuhren die Politiker, als Abteilungsleiter Hartwig Thiele vorher während der Sitzung im Aufenthaltsraum die Umstrukturierung des Baubetriebshofs zu einem optimierten Regiebetrieb der Kreisverwaltung vorstellte.

Lob für den Baubetriebshof
Ausschuss tagte vor Ort – Sanierungsmaßnahmen auf den Weg gebracht

Kreis Soest (kso.2010.05.03.186.-rn). „Wir sind mit unserem Baubetriebshof gut aufgestellt.“ So fasste Rolf Meiberg (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Bau- und Straßenwesen, seine Eindrücke zusammen, nachdem er zusammen mit den Mitgliedern des Gremiums nach einer Sitzung vor Ort am Donnerstag, 29. April 2010, die Einrichtung des Kreises in Soest besichtigt hatte.

Dass nicht nur Gebäude, Werkstätten und Fahrzeugpark in einem guten Zustand sind, sondern auch das Konzept bemerkenswert ist, das erfuhren die Politiker, als Abteilungsleiter Hartwig Thiele vorher während der Sitzung im Aufenthaltsraum die Umstrukturierung des Baubetriebshofs zu einem optimierten Regiebetrieb der Kreisverwaltung vorstellte. Seit dem 1. Oktober des vergangenen Jahres denkt und handelt die Abteilung wie eine Firma und arbeitet nach rein betriebswirtschaftlichen Grundsätzen auch im Verhältnis zur Kreisverwaltung. Die verschiedenen Bereiche erteilen Aufträge und erhalten im Gegenzug eine Rechnung. Hartwig Thiele zeigte sich überzeugt, dass so Kostenbewusstsein erzeugt und außerdem der Baubetriebshof selbst effizienter gestaltet wird: „Wir wollen den Zuschussbedarf für unsere Einrichtung in diesem Jahr auf eine schwarze Null zurückfahren.“  

Wichtige Entscheidungen zur Verbesserung der Infrastruktur , für die der Kreis Verantwortung trägt, prägten die Sitzung des Ausschusses. So gaben die Bürgervertreter die 350.000 Euro frei, die bei den Haushaltsberatungen durch Umschichtungen zusätzlich für die Beseitigung der enormen Winterschäden an den Kreisstraßen mit einem Sperrvermerk zur Verfügung gestellt worden waren. 250.000 Euro fließen in die Sanierung der K 63 von Westereiden nach Oestereiden und der K 45 von Hemmern in Richtung Heddinghausen. Diese beiden Maßnahmen in Rüthen ergänzen das laufende Fahrbahnerneuerungsprogramm des Kreises. Die verbleibenden 100.000 Euro werden zu kleineren Reparaturmaßnahmen unter der Regie des Baubetriebshofs genutzt.

Längst überfällig ist eine Sanierung des kreiseigenen Gebäudes an der Steinstraße in Lippstadt, in dem die Caritas seit 1975 Flächen angemietet hat. Der Ausschuss bewilligte die kalkulierten 195.000 Euro, um vor allem Heizung, Elektroinstallation und Sanitärbereiche, die noch auf dem Stand der 1950er Jahre sind, wieder auf Vordermann zu bringen. Die Ausschussmitglieder folgten der Einschätzung der Verwaltung, dass der Standard der vermieteten Fläche nicht mehr angemessen sei. So lässt der Zustand der elektrischen Anlagen noch nicht mal den Betrieb einer EDV-Anlage zu.

Auf einem guten Weg sieht Brigitte Peitz, Immobilienchefin des Kreises, die Umsetzung des Konjunkturpaketes II. Trotz einer Zwangspause von acht Wochen wegen des harten Winters könnten beispielsweise die Fassadensanierung des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs (1,3 Mio. Euro) und des Börde-Beruskollegs in Soest (1,1 Mio. Euro) pünktlich bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden. Ausdrücklich lobte sie die Zusammenarbeit mit den Schulleitungen dieser und anderer Einrichtungen, die vom Investitionsprogramm profitieren. Brigitte Peitz zeigte sich in diesem Zusammenhang sicher, dass die dem Kreis Soest bewilligten Gesamtmittel von 7,23 Mio. Euro (4,77 Mio. Euro für den Bildungsbereich und 2,45 Mio. Euro für die Infrastruktur) fristgerecht bewirtschaftet und abgerechnet werden können.

Freude löste die Sachgebietsleiterin bei den Bürgervertretern mit der Nachricht aus, dass 55 Prozent des Auftragsvolumens aus dem Konjunkturpaket II an Firmen aus dem Kreis Soest und der Rest in benachbarte Regionen gingen. Gemessen an der Zahl seien sogar 73 Prozent der Aufträge an heimische Unternehmen vergeben worden.

(Redaktion)


 


 

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