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Beruf und Karriere

Von der digitalen Druckvorstufe aufs Papier

Berufsfelderkundung führt auch in die Druckerei der Kreisverwaltung

Hochsauerlandkreis./Meschede. Einen Flyer erstellen mit komplettem Layout und Design, kreatives Gestalten am PC oder auch Scannen: All diese Arbeiten konnte Finnja im Rahmen der Berufsfelderkundungstage im Hochsauerlandkreis kennen lernen.

Die Schülerin der achten Jahrgangsstufe des Städtischen Gymnasiums Meschede hatte sich ihren Arbeitsplatz bei den Berufsfelderkundungstagen beim Hochsauerlandkreis ausgesucht. Insgesamt wollten 27 Schülerinnen und Schüler das Berufsfeld  bei der Kreisverwaltung erkunden. Am Dienstag (05. 04.) lag dieses für Finnja  in der Hausdruckerei der Kreisverwaltung im Kreishaus Meschede. Hier entstehen unter Leitung von Christoph Hauschke unter anderem im Auftrag der  verschiedensten Ämter und Fachdienste, beispielsweise für die Beratung im Gesundheitsamt, Broschüren und Flyer für die Öffentlichkeit.

„Die Arbeitsschritte von der Entstehung am Computer bis zur Vervielfältigung an den großen Druckmaschinen mit zu verfolgen, aber auch selbstständig Dinge wie das Scannen oder Bearbeiten eines Bildes auszuprobieren, haben mir Spaß gemacht“, berichtet Finnja. „Vielleicht mache ich hier auch mal ein längeres Praktikum.“

Genau darum geht es bei den Berufsfelderkundungstagen, nämlich aktiv berufliche Tätigkeiten im Betrieb  auszuführen, die für das jeweilige Berufsfeld charakteristisch sind.

Hinter den Berufsfelderkundungstagen, bei denen Schülerinnen und Schüler in der 8. Klasse aktiv berufliche Tätigkeiten im Betrieb ausprobieren, steht die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), die vom Land Nordrhein-Westfalen und auch aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziell unterstützt wird.

Es ist eine klassische „Win-Win“-Situation: Mit dem Berufsfelderkundungstag von der Dauer etwa eines normalen Unterrichtstages - also sechs Stunden - wird bei den Jugendlichen das Interesse an einer Ausbildung geweckt. Auf der anderen Seite gewinnen auch die Ausbildungsbetriebe: Sie profitieren durch erste Kontakte zu potenziellen zukünftigen Auszubildenden.

Für Fragen zur Landesinitiative steht die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf des Hochsauerlandkreises unter 02931/94-4127 zur Verfügung.

(Redaktion)


 


 

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