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Jobcenter EN sucht Betriebe, die Langzeitarbeitslosen Chance geben

Menschen, die länger als zwei Jahre arbeitslos und älter als 35 Jahre sind, stehen im Fokus eines Programms, das das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäische Sozialfonds Mitte letzten Jahres gestartet haben.

(pen) Menschen, die länger als zwei Jahre arbeitslos und älter als 35 Jahre sind, stehen im Fokus eines Programms, das das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Europäische Sozialfonds Mitte letzten Jahres gestartet haben. „Wir beteiligen uns daran und suchen aktuell Unternehmen, die bereit sind, von uns betreuten Langzeitarbeitslosen eine Beschäftigung zu ermöglichen und ihnen eine neue Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben“, berichtet Bülent Altunay vom Jobcenter EN.

Ansprechpartner für interessierte Firmen sind Gabriele Gaul und David Hüsken. Wer sich an sie wendet, darf mit sehr gezielter Unterstützung und Beratung rechnen. „Wir prüfen zunächst, wer aus unserem Bewerberpool zum anfragenden Unternehmen und zur ausgeschriebenen Tätigkeit passt. Zudem führen wir erste Auswahlgespräche, bevor es zum direkten Kontakt zwischen Bewerber und Arbeitgeber kommt“, erläutern die beiden.

Weitere Schritte sind dann entweder ein bis zu vier wöchiges Praktikum, in dem sich die Beteiligten im Arbeitsalltag kennenlernen können oder die direkte Einstellung in Form einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung für mindestens 24 Monate.

Wer sich dazu entschließt, kann für 18 Monate mit Zuschüssen zu den Lohnkosten kalkulieren. „Diese betragen im ersten halben Jahr 75 Prozent, in den darauf folgenden 9 Monaten 50 Prozent und in den letzten 3 Monaten 25 Prozent“, nennt Altunay die Details. Für alle Vermittelten sind neben diesen Zuschüssen auch arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen förderfähig.

Nach der Aufnahme einer Beschäftigung steht das Jobcenter EN weiter als Ansprechpartner und Unterstützer für beide Seite bereit. Damit sich die neuen Mitarbeiter möglichst schnell und effektiv im Unternehmen und am Arbeitsplatz zurechtfinden, werden sie gecoacht.

Dies ist die Aufgabe von Anne Wolff. „Pro Woche sind bei entsprechendem Bedarf bis zu fünf Stunden Einzelcoaching möglich. Wie viel davon genutzt wird, ist jeweils eine sehr individuelle Entscheidung“, berichtet Wolff. In den letzten Monaten hat sie bereits mehrere Arbeitnehmer erfolgreich betreut und ihnen die ersten Schritte erheblich erleichtert.

Mit den Mitteln aus dem Förderprogramm, das bis Sommer 2020 läuft, will das Jobcenter EN bis Mitte 2017 zunächst rund 120 Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive geben. Die Kontaktdaten für interessierte Betriebe lauten: Gabriele Gaul, Tel.: 02336/444 8158 und David Hüsken, Tel.:  02336/444 8159.

(Redaktion)


 


 

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