Sie sind hier: Startseite Südwestfalen Aktuell News
Weitere Artikel
Bildung

Schule und Berufsorientierung stärker verzahnen

Auftaktgespräch sorgt für den Startschuss von „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ – mit diesem Motto will der Kreis Olpe junge Menschen beim Übergang von der Schule zu Ausbildung, Studium und Beruf unterstützen. Das Ziel: Jugendliche sollen im Laufe ihrer Schulzeit eine klare Anschlussperspektive erhalten.

„Der Kreis Olpe engagiert sich bereits seit Jahren für die Verbesserung von Lern- und Lebens-chancen junger Menschen, denn gute Bildung und ein erfolgreicher Übergang in das Berufsleben sind entscheidende Faktoren für gesellschaftliche Teilhabe und die persönliche Zukunft. Mit dem Übergangssystem ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ greifen wir unsere vorhandenen Angebote und Strukturen auf und stellen somit den Schülerinnen und Schülern ein möglichst flächendeckendes, aufeinander abgestimmtes Berufs- und Studienorientierungsangebot zur Verfügung“, eröffnete Kreisdirektor Theo Melcher nun ein Auftaktgespräch zwischen Kreisverwaltung, Bezirksregierung und Unterer Schulaufsicht.

Mit dem Informationsgespräch hat der Kreis Olpe die seit Januar 2015 eingerichtete Kommunale Koordinierungsstelle vorgestellt, die gemeinsam mit den Partnern vor Ort das landesweit einheitliche Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“ nachhaltig und systematisch für den Kreis Olpe aufbaut. Ergänzend zum Unterricht sollen ab Schuljahr 2015/2016 unter anderem Potenzialanalyse, Berufsfelderkundung, Praxiskurse, Berufswahlordner und Übergangsgestaltung die Jugendlichen auf ihr kommendes Berufsleben vorbereiten.

„Mit dem Landesvorhaben setzen wir uns gezielt dafür ein, jungen Menschen den oft nicht einfachen Anschluss in Ausbildung, Studium oder Beruf zielgerichtet zu ermöglichen”, betonte Maria Büse-Dallmann, schulfachliche Dezernentin der Bezirksregierung Arnsberg. Gemeinsam mit Walter Sidenstein, Schulamtsdirektor für die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein wies Büse-Dallmann darauf hin, dass bereits 21 allgemeinbildende Schulen im Kreis Olpe ihr Interesse an der Teilnahme am neuen Übergangssystem im kommenden Schuljahr signalisiert haben.

Für rund 1.350 Achtklässler steht dann unter anderem eine Potenzialanalyse am Anfang ihrer Berufsorientierung. Zusätzlich sind mehrere Berufsfelderkundungstage geplant, bei denen die Schülerinnen und Schüler bereits in Klasse 8 erste berufliche Erfahrungen in Betrieben und Verwaltungen machen. Eine Schulleiterdienstbesprechung am 24. Februar soll den Schulen die inhaltlichen und zeitlichen Planungen für das Schuljahr 2015/2016 aufzeigen.

Weitere Informationen über „Kein Abschluss ohne Anschluss“ erteilen Beate Hasenau (02761/81-628) und Lukas Kroll (02761/81-629) von der Koordinierungsstelle. Das Übergangssystem wird finanziell vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Sozialfonds unterstützt.

(Redaktion)


 


 

Anschluss
Schüler
Menschen
Berufsorientierung
Schuljahr

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Anschluss" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: