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Bildungspatenschaften

Bürgerstiftung „Pro Lippia“ unterstützt städtisches Projekt

Für Franz Klocke passt das Projekt "Bildungspatenschaften" genau zu den Zielen von "Pro Lippia". Zunächst als private Stiftung gegründet, ist sie als Bürgerstiftung der Stadt Lippstadt seit dem vergangenen Jahr eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger.

4.000 Euro für Bildungspatenschaften

Lippstadt. Einen Betrag in Höhe von 4.000 Euro übergab die Bürgerstiftung "Pro Lippia" jetzt an Frank Osinski von der Stadt Lippstadt. Eingesetzt werden soll das Geld für das städtische Projekt "Bildungspatenschaften", das von Osinksi koordiniert wird und über einen gezielten Einsatz finanzieller Mittel und persönlicher Unterstützung Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien unterstützt. "Noch immer bestimmt in Deutschland die soziale Herkunft in hohem Maße den Bildungserfolg", weiß Franz Klocke, Vorsitzender der Stiftung "Pro Lippia". Trotz eines gut ausgebauten Schulsystems hätten Kinder aus benachteiligten Familien deutlich weniger Entwicklungsmöglichkeiten als Kinder aus einkommensstarken Elternhäusern. Gleichzeitig hat eine rein finanzielle Unterstützung der Familien auf die Bildungschancen der Kinder aber oft keinen nachhaltigen Einfluss.

Im Projekt "Bildungspatenschaften" werden finanzielle und persönliche Unterstützung sinnvoll miteinander verbunden. Jedes Kind erhält einen Bildungsbegleiter, der regelmäßig Kontakt hält und die Förderangebote plant und umsetzt. Die Patenkinder, die zwischen sieben und 17 Jahren alt sind, werden dem Fachbereich Familie, Schule und Soziales der Stadt Lippstadt durch Schulen oder soziale Einrichtungen vorgeschlagen. Bleibt ein Kind unter seinen Möglichkeiten und könnte mit einer Förderung einen höheren Schulabschluss erreichen, kann eine Bildungspatenschaft Hilfestellung leisten. Gleiches gilt für Kinder mit einer besonderen Begabung, die sie aufgrund der persönlichen Lebensumstände nicht weiterentwickeln können.

Das Projekt  komme nicht nur in Lippstadt durchgängig gut an, sondern mache mittlerweile auch Schule, berichtet Frank Osinski. "Andere Kommunen haben sich bei uns bereits nach dem Modell und unserer Herangehensweise erkundigt." Für die Verantwortlichen bei der Stadt ein Grund mehr, das Engagement in diesem Bereich aufrechtzuerhalten. "Wir möchten das Projekt auf Dauer weiterführen und sind daher natürlich für jede finanzielle Hilfe dankbar", sagt Manfred Strieth, Fachbereichsleiter Familie, Schule und Soziales bei der Stadt Lippstadt.       

Für Franz Klocke passt das Projekt "Bildungspatenschaften" genau zu den Zielen von "Pro Lippia". Zunächst als private Stiftung gegründet, ist sie als Bürgerstiftung der Stadt Lippstadt seit dem vergangenen Jahr eine unabhängige, gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger. "Wir wollen uns explizit innerhalb des Stadtgebietes engagieren", so Klocke, der mit der Jugend- und Altenhilfe sowie den Bereichen Bildung und Erziehung wichtige Förderschwerpunkte definiert.

Dazu wirbt er um weitere Unterstützung: "Wir möchten noch mehr Bürger und Unternehmen motivieren, sich durch Zuwendungen oder Zustiftungen an der Stiftung zu beteiligen und auf diese Weise Verantwortung für die Gestaltung gesellschaftlicher Aufgaben zu übernehmen." Franz Klocke dankte in diesem Zusammenhang auch noch mal dem "Jochen-Behle Kinder- und Jugendhilfe e.V." für die großzügige Unterstützung der Stiftung im Rahmen der diesjährigen "WiB Golftrophy".

Auf der Internetseite der Stiftung "Pro Lippia" können sich Interessierte einen Eindruck von den Zielen und Projekten der Stiftung machen und Kontakt zu den Verantwortlichen aufnehmen. www.stiftung-prolippia.de.

(Redaktion)


 


 

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