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Mehr Platz für Wirtschaft und Gewerbe

Bebauungsplan „Regelland“: Schnelleres Verfahren, gleiche Mitsprache für Bürger

Dabei wendet die Stadt Olsberg erstmals gemäß Baugesetzbuch das so genannte „beschleunigte Verfahren“ an. Ziel dabei: Planungsverfahren sollen unter bestimmten Voraussetzungen gestrafft und vereinfacht werden besonders dann, wenn es um die Entwicklung von Flächen in Ortslagen geht.

Olsberg. Mehr Platz für Wirtschaft und Gewerbe in Wiemeringhausen: Der Ausschuss Planen und Bauen der Stadt Olsberg  hat jetzt den Entwurf des neuen Bebauungsplanes „Regelland“ auf den Weg gebracht. Er soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen, dass auf einem Grundstück an der Winterberger Straße eine Lkw-Halle entstehen kann.

Dabei wendet die Stadt Olsberg erstmals gemäß Baugesetzbuch das so genannte „beschleunigte Verfahren“ an. Ziel dabei: Planungsverfahren sollen unter bestimmten Voraussetzungen gestrafft und vereinfacht werden besonders dann, wenn es um die Entwicklung von Flächen in Ortslagen geht. Denn das entspricht dem Ziel der Landesplanung, die so genannte „Innenentwicklung“ zu fördern, statt neue Flächen außerhalb der Ortslagen zu erschließen.

Ein Bestandteil des „beschleunigten Verfahrens“: Eine so genannte „frühzeitige Bürgerbeteiligung“ – im Regelfall eine Bürgerversammlung – gibt es hier nicht mehr. Stattdessen wird der Plan-Entwurf direkt im Rathaus ausgelegt. Hier haben Bürgerinnen und Bürger dann Gelegenheit, die Plan-Unterlagen einzusehen und Stellungnahmen abzugeben. Durch das „beschleunigte Verfahren“ werden die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger nicht eingeschränkt, unterstreicht Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung: „Die Rechte gehen nicht verloren – der Bürger muss nur hier ins Rathaus kommen, um sie wahr-zunehmen.“

Der Entwurf des Bebauungsplans „Regelland“ sieht vor, dass die Lkw-Halle eine maximale Größe von 24 x 12 Metern bei einer Firsthöhe von zehn Metern bekommen könnte. Die Zufahrt würde von der B 480 erfolgen. Nach dem jetzigen „Fahrplan“ könnten die Planungen von Anfang Juni bis Anfang Juli im Rathaus ausgelegt werden; genaue Termine werden noch bekannt gemacht.

Der Ausschuss Planen und Bauen hat sich außerdem für ein neues Streusalzsilo für den Baubetriebshof im Gewerbegebiet „Hohler Morgen“ ausgesprochen. Das bestehende Silo ist fast 30 Jahre alt die Witterung hat dazu geführt, dass das Glasfasermaterial zunehmend instabil wird. Gleichzeitig soll das neue Silo mehr Platz für Streusalz bieten: Statt bislang 50 Tonnen könnten dann 120 Tonnen beim Baubetriebshof gelagert werden.

(Redaktion)


 


 

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