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Event-Aufzug zur Burg Altena

Aufbruchstimmung durch Burg-Aufzug

Altenas Stadtplaner rechnet mit einer Bauzeit von 16 bis 18 Monaten. So sei auch der Zeitplan im Gutachten des Fraunhofer-Instituts gewesen. Mit der Fertigstellung des Event-Aufzugs sei noch im Jahr 2013 zu rechnen.

Aufbruchstimmung durch Burg-Aufzug in Altena Mehr als 1,1 Millionen Euro in Schulstandort Menden investiert

Der Event-Aufzug zur Burg Altena ist noch nicht fertig, trotzdem geht bereits eine Aufbruchstimmung durch die Burgstadt. Das berichtete Altenas Stadtplaner Roland Balkenhohl im Bau- und Straßenausschuss des Märkischen Kreises. Der hatte sich im neuen Selbstlernzentrum des Hönne-Berufskollegs des Kreises in Menden getroffen. „Der Immobilienmarkt in unserer Einkaufstraße, der Lennestraße, war praktisch zum Erliegen gekommen. Die Hauseigentümer haben nichts mehr machen lassen. Jetzt sind schon sieben oder acht Häuser an Leute verkauft worden, die investieren wollen“, sagte Balkenhohl den Kreispo-litikern. „Es wird wieder Engagement gezeigt.“

Nachdem der Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung in Höhe von gut 5,16 Millionen für das REGIONALE-Projekt „Wir holen die Burg ans Lenneufer“ bei der Stadt Altena eingegangen war, konnte mit der Umsetzung begonnen werden. „Zurzeit werden die beiden stadteigenen Häuser abgerissen, wo demnächst der Einstieg in den Event-Aufzug ist“, gab Roland Balkenhohl den Stand des Projektes bekannt. Die Ausschreibungen erfolgten europaweit, Altena sei auf der Suche nach einem Generalplaner, der Geologen, Tunnelbauer, Spezialisten für Aufzugs- und Lüftungstechnik zusammenführen soll. Das Auswahlverfahren laufe in enger Abstimmung mit dem Märkischen Kreis.

Altenas Stadtplaner rechnet mit einer Bauzeit von 16 bis 18 Monaten. So sei auch der Zeitplan im Gutachten des Fraunhofer-Instituts gewesen. Mit der Fertigstellung des Event-Aufzugs sei noch im Jahr 2013 zu rechnen. Balkenhohl geht davon aus, dass der Kostenrahmen von 5,7 Millionen Euro eingehalten wird. Hoffnung schöpft er aus der Tatsache, dass die kalkulierten Kosten für den Häuser-Abriss voraussichtlich um 25 Prozent unterschritten werden. Auch der Aufzug trage sich kostenmäßig selbst, bei einem voraussichtlichen Fahrpreis von 2,50 Euro pro Fahrt. Die Stadt Altena hofft, bis zu 60.000 neue Passanten pro Jahr in die Innenstadt lo-cken zu können.

Gut 1,1 Millionen Euro investierte der Kreis aus dem Konjunkturpaket in seinen Schulstandort Menden. Am Hönne-Berufskolleg sowie am Kaufmännischen Berufskolleg wurden unter ande-rem Dächer repariert und Fenster erneuert. Zudem wurde aus der ehemaligen Metallwerkstatt ein Selbstlernzentrum. Das wird noch ausgebaut und soll ab Februar beiden Berufskollegs zur Verfügung stehen. Die Ausschuss-Mitglieder informierten sich bei einem kleinen Rundgang persönlich über die ausgeführten Arbeiten.

Mit 14.000 Euro beteiligt sich der Kreis an den Planungskosten des Kreisverkehrs B54/K36 in der Ortsdurchfahrt Schalksmühle. Die Ausschuss-Mitglieder votierten einstimmig dafür. Zur Kenntnis nahmen die Kreispolitiker den Energiebericht für die kreiseigenen Gebäude sowie die Standorte von Photovoltaikanlagen für Gebäude in Kreiseigentum.

(Redaktion)


 


 

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