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Unterirdischen Erlebnisaufzug

Altena holt die Burg ans Lenneufer

Mit innovativen Maßnahmen will Altena den Zugang zu seinem Wahrzeichen erleichtern und den Tourismus fördern. Den zweiten Stern im REGIONALE-Prozess hat das Projekt „Wir holen die Burg ans Lenneufer“ jetzt erhalten.

Mit innovativen Maßnahmen will Altena den Zugang zu seinem Wahrzeichen erleichtern und den Tourismus fördern. Den zweiten Stern im REGIONALE-Prozess hat das Projekt  „Wir holen die Burg ans Lenneufer“ jetzt erhalten.     

Altena/Südwestfalen,  8. Dezember 2009.
Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg Altena lockt pro Jahr mehr als 100.000 Besucher an. Doch für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen ist sie nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Auch fehlt eine direkte Anbindung an die Innenstadt, wodurch viele Besucher das dortige Angebot nicht nutzen.   
 

Im Rahmen eines Projektes mit dem Titel „Wir holen die Burg ans Lenneufer“ will Altena nun gegensteuern und die Infrastruktur rund um die Burg erheblich verbessern. Dazu hatte die Stadt eine Machbarkeitsstudie beim Fraunhofer Institut in Auftrag gegeben. Auf Grundlage dieser Studie hat sich die Stadt gemeinsam mit dem Märkischen Kreis, Vertretern der Museen und der Denkmalpflege für den Bau eines unterirdischen Erlebnisaufzuges entschieden.     

Eigentümer der Burg ist der Märkische Kreis, der sich zu dem Projekt bekannt hat und sich stark dafür einsetzt. Der Kreis will ebenso von den Besuchern der Stadt profitieren wie umgekehrt.     

Das Projekt stellt einen Baustein des seit einigen Jahren laufenden Stadtumbauprozesses in Altena dar, durch den die Stadt die gravierenden Folgen des demographischen und wirtschaftlichen Wandels mindern will. So wurde im Sommer dieses Jahres der erste     
Bauabschnitt zur Wandlung der Lenneuferstraße von einer reinen KFZ-Straße zu einer Promenade abgeschlossen. Flankiert werden die Anstrengungen durch zahlreiche Maßnahmen zur Aufwertung der Innenstadt. Bald soll der Zugang vom Bahnhof mit der rechten Lenneuferseite verbessert und schließlich mit dem Aufzug eine durchgängige Verbindung vom Bahnhof über die Innenstadt zur Burg geschaffen werden. Um die Bürger umfassend in den Prozess einzubinden und zu informieren, wurde im Juni 2009 das     
Informationszentrum „Altena 2015“ eröffnet.     

„Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West hat die Stadt in den vergangenen Jahren bereits deutliche Anstrengungen unternommen. Erste Erfolge sind sichtbar. Der erleichterte Zugang zur Burg ist quasi die Krönung der bereits begonnen Maßnahmen in     
Altena“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Durch die touristische Verknüpfung mit der Umgebung (z.B. Lenneroute und Sauerland-Höhenflug) werden auch andere Kommunen partizipieren.     

Hintergrund     
Die Südwestfalen Agentur GmbH steuert im Auftrag der fünf Kreise und der 59 Städte und  Gemeinden die REGIONALE 2013.
Die Agentur wurde im April 2008 gegründet und setzt die Prozesse und Aufgaben der Regionale operativ um.
Die REGIONALE 2013 ist ein Strukturförderwettbewerb des Landes NRW, der im Rhythmus von drei Jahren einer Region die Chance bietet, sich zu profilieren und Potentiale stärker zu kommunizieren .     

(Redaktion)


 


 

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