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Convenience-Markt

Der Kunde von morgen kauft biologischer, flexibler und schicker

Mehr Bio, nach Rezepten zugeschnittene Supermärkte, Fertigprodukte je nach Tageszeit: Der Konsument von morgen hat klare Vorstellungen vom Einkauf. Bei der Messe Düsseldorf stellte der convenience-Marktführer Lekkerland kürzlich die neuen Trends vor. Vor allem eines wird immer wichtiger: Flexibles Essen.

„Flexiblere Arbeitszeiten und neue Lebensmodelle sorgen dafür, dass Konsumenten heutzutage immer häufiger unterwegs sind und sich dort schnell, unkompliziert und trotzdem lecker versorgen möchten“, sagt Lekkerland-Sprecherin Janine Hoffe. Vom reichhaltig belegten Brötchen, über die klassische Bock- wurst, den obligatorischen Coffe-to-go, bis hin zum vorportionierten Obstsalat oder dem süßen Muffin. Alles muss handlich und ohne Probleme vor Ort oder unterwegs zu verzehren sein.

Wer nicht auf Kundenwünsche eingeht, hat keine Chance

Wohl noch nie war der conve- nience-Markt so umkämpft wie zurzeit. Das Motto: Wer sich nicht schnell an die gehobenen Kundenwünsche anpasst, hat keine Chance. Hoffe: „Konsu- menten wünschen sich ein breites Angebot, aus dem sie wählen können. So sollten Shopbetreiber nicht nur auf ein professionelles kaltes und warmes Snack-Sortiment, wie belegte Brötchen oder die klassische Bockwurst setzen, sondern auch kleine Mahlzeiten, wie leckere Nudelgerichte anbieten.“ Und zwar nicht nur zum vor-Ort-Verzehr, sondern auch zum Mitnehmen und unterwegs verzehren.

Allein mit flexiblen Angeboten kämen die Anbieter aber nicht mehr weit, so Hoffe. Ein Shop muss nicht nur schnell und angepasst sein – er muss auch Qualität und was fürs Auge bieten. „Als Shop differenziert man sich heutzu- tage nicht mehr dadurch, dass man beispielsweise Coffee-to-go im Angebot hat, sondern dass man sehr hochwertigen Cappuccino, Espresso oder auch Latte Macchiato bietet.“ Am besten mit frisch mit vor Ort gemahlenen Bohnen.

Ohne Bio geht nichts mehr

Auch Bio wird ein immer größerer Trend bei convenience-Produkten. Lekker- land-Sprecherin Janine Hoffe: „Im Bereich Getränke ging der Trend in diesem Sommer zum Beispiel ganz klar zur Fassbrause in unterschiedlichen Ge- schmacksrichtungen.“ Ein Mix aus Limonade mit natürlichen Frucht- und Kräuterzutaten sowie einem Malzextrakt oder einem alkoholfreien Brau- produkt.

So unterschiedlich die Lebensmodelle und Bedürfnisse der Konsumenten sind, so angepasst sieht auch der Shop der Zukunft aus. Der neue AH to go in Aachen macht es vor: Dort werden Produkte in kleinen, convenienten Portionen angeboten – und je nach Tageszeit fertige Mahlzeiten wie Suppen oder Nudelgerichte. Das Kochhaus in Berlin geht in eine andere Richtung: Hier kauft man nach Rezept ein. Die Produkte sind nicht nach Warengruppen, sondern nach Rezepten sortiert.

„Viele Trends haben auch etwas mit Identifikation und einem bestimmten Lebensstil zu tun“, erklärt Janine Hoffe. Da muss es auch nicht immer eine billige Bockwurst sein. „Die Konsumenten sind gerade im Convenience-Bereich bereit, für qualitativ hochwertige Produkte und einen schnellen und bequemen Service etwas mehr zu bezahlen.“

(Dennis Sohner)


 


 

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