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Der Knigge fürs Netz

Wie sich der gute Ruf online schützen lässt

Neue Zeiten, neue Sitten. Gefahren für das öffentliche Image lauern auch im Internet. Der Deutsche Knigge-Rat zeigt, was richtiges Online-Benehmen ist, um die eigene Online-Reputation und die von Freunden wie Bekannten zu wahren.

Die Angst vor dem Missbrauch von Daten und Bildern ist zwar verbreitet, trotzdem geben viele Deutsche nach wie vor unnötig viel von sich und anderen im Internet preis, wie eine aktuelle Allensbach-Studie des Instituts für Demoskopie zeigt.

Das Internet vergisst nichts

Jeder kann und sollte die eigene Reputation und den Ruf von Freunden wie Bekannten, etwa in sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Co., schützen. Schließlich kann sich Datenmissbrauch und Rufschädigung sehr negativ auf das berufliche wie private Leben einer Person auswirken. Der Vorsitzende des Deutschen Knigge-Rats Rainer Wälde hat daher zehn Tipps erarbeitet, die diejenigen beherzigen sollten, die im sozialen Web unterwegs sind.

  1. Online-Freunde sorgsam auswählen
  2. Genau überprüfen, wie viel Privates gepostet werden sollte
  3. Aktiv die Sicherheitseinstellungen nutzen
  4. Nur eigene Bilder verwenden 
  5. Abgebildete Personen vor Online-Veröffentlichung nach Einverständnis fragen
  6. Regelmäßig eigene digitale Spuren mit Hilfe von Suchmaschinen prüfen
  7. Online-Klatsch und -Tratsch vermeiden
  8. Auf wertschätzende Kommentare achten, die andere nicht herabsetzen
  9. Rolle als Firmenmitarbeiter bei beruflicher Aktivität in sozialen Netzwerken offenbaren
  10. Shitstorms fernbleiben

„Ein guter Ruf ist Goldes Wert“ – dieses alte Sprichwort hat nach Überzeugung von Rainer Wälde auch im digitalen Zeitalter Gültigkeit. „Nicht zuletzt Arbeitgeber machen sich mithilfe des Internets ein umfassendes Bild von einer Person“, äußert der Knigge-Rat-Vorsitzende. Aus eigenem Interesse und aus Verantwortung gegenüber anderen sei es daher wichtig, diese Empfehlungen zu beachten.

(Redaktion)


 


 

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