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Digitale Additive Produktion

Designentwicklung ist der Katalysator für den digitalen 3D-Druck

Prof. Dr.-Ing. Johannes Henrich Schleifenbaum von der RWTH Aachen informierte in einer virtuellen Sitzung die Mitglieder des SIHK FachForums Press-, Zieh- und Stanzwerkzeuge zum Thema „Digitale Additive Produktion für Unikate in Serie“ und damit die zukünftige Entwicklung im metallischen 3D Druck.

Prof. Dr.-Ing. Johannes Henrich Schleifenbaum von der RWTH Aachen informierte in einer virtuellen Sitzung die Mitglieder des SIHK FachForums Press-, Zieh- und Stanzwerkzeuge zum Thema „Digitale Additive Produktion für Unikate in Serie“ und damit die zukünftige Entwicklung im metallischen 3D Druck.

„Additives Manufacturing (AM), insbesondere der 3D-Metalldruck, wird für die Fertigung immer wichtiger“, so Professor Schleifenbaum in seinem Eingangsstatement. AM ermöglicht es, schnell voll funktionsfähige Teile mit mechanischen Eigenschaften und Geometrien herzustellen, die mit traditionellen Fertigungstechniken häufig unmöglich herzustellen wären. Infolgedessen haben die meisten der weltweit führenden Unternehmen schon längst davon Notiz genommen und unternehmen ehrgeizige Schritte, um sich mit Hilfe dieser Technologie Wettbewerbsvorteile sowohl im Produkt selber als auch seiner Herstellung zu erarbeiten. Die „Fuel Nozzle“ (Einspritzdüse eines Düsentriebwerks) von GE, die „Bracket“ (Halter) von BMW und die Brennerspitzen von Siemens sind nur die Spitze des Eisbergs und auch nur einige ausgesuchte Beispiele. So gibt es noch viele unentdeckte Geheimnisse und eben auch Hürden in den Feldern Werkstoffentwicklung (in ein und demselben Produkt sind dann unterschiedliche Gefügearten je nach Anforderung realisierbar) aber auch Industrie 4.0 und insbesondere Design, die die Einführung des 3D-Drucks in der Zukunft signifikant beschleunigen werden. Hier wird insbesondere viel Potential bei der Entwicklung von Leichtbaustrukturen (Maximierung der Bauteilfestigkeit bei Minimierung des Eigengewichtes) gesehen. Der Vortrag, so waren sich die Teilnehmer einig, gab einen hervorragenden Einblick in den aktuellen Stand der Technik im Bereich Metall-AM sowie die in naher Zukunft zu erwartenden Entwicklungen in den ausgewählten Bereichen.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Johannes Henrich Schleifenbaum lehrt und forscht unter anderem an der RWTH Aachen University - Digital Additive Production DAP, dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT sowie dem ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing.

(Redaktion)


 


 

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