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Digitalisierung

Regiestelle des Kreises und Zentrum für Digitalisierung arbeiten Hand in Hand

Der Kreis Siegen-Wittgenstein will die enormen Chancen des digitalen Wandels für die Region nutzen und geht dafür neue Wege.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Megatrend der nächsten Jahre. Der Kreis Siegen-Wittgenstein will die enormen Chancen des digitalen Wandels für die Region nutzen und geht dafür neue Wege: Die – auf Basis des Regionalen Entwicklungskonzepts – neu geschaffene „Regiestelle Digitalisierung und Arbeitswelten“ arbeitet seit Oktober eng mit dem „Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft Südwestfalen“ (ZDW) zusammen. Damit bilden sie eine gemeinsame Plattform für Unternehmen und deren Beschäftigte in der Region. 

Die Kooperation soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern, den gesellschaftlichen Dialog zu Themen der Digitalisierung und den Prozess der Digitalisierung im Rahmen der Regionalen 2025 unterstützen und begleiten. Dabei arbeiten Regiestelle und Zentrum für Digitalisierung eng mit dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 der Universität Siegen zusammen. „Diese Kooperation trägt dazu bei, zusätzliche Wertschöpfungsfelder der Digitalisierung in der Region zu erschließen“, ist Landrat Andreas Müller überzeugt.

Für den Landrat ist die Digitalisierung ein zentrales Politikfeld im Rahmen seiner Bemühungen, Siegen-Wittgenstein für die Herausforderungen der Zukunft hervorragend aufzustellen: „Der Einfluss der Digitalisierung ist bereits jetzt in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft und des täglichen Lebens spürbar. In den Unternehmen führt sie zu mehr Effizienz und höherer Flexibilität und damit zu höherer Produktivität“, so der Landrat: „Wir sind die Industrieregion Nummer 1 in NRW. Das wollen wir auch bleiben. Hierbei wird die Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielen Sie bietet unseren Unternehmen vielfältige neue Chancen im weltweiten Wettbewerb.“
Dabei ist dem Landrat außerordentlich wichtig, bei allen anstehenden Innovationen immer auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten im Blick zu haben. Deren Chancen aber auch die Herausforderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für ihn von hoher Bedeutung. Daher soll die Wirtschaftsförderung des Kreises hier eine aktive Rolle übernehmen. „Viele Regionale Unternehmen sind Weltmarktführer gerade wegen der Fachkenntnisse ihrer Beschäftigten. Durch die Digitalisierung können die Kompetenzen weiter ausgebaut und so die Innovationskraft der Region nachhaltig gesichert werden“, pflichtet ihm ZDW-Geschäftsführer Dr. Martin Stein bei. Über die Kooperation wolle man verstärkt passgenaue Lösungen für die heimische Wirtschaft entwickeln und umsetzen. „Die Digitalisierung ermöglicht neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle, die von allen Unternehmen, vom Handwerksbetrieb bis zum Hidden Champion, in neue Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden können“, meint Dr. Christian Stoffers, Co-Vorstandsvorsitzender des Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft Südwestfalen.

Der Dezernent für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung des Kreises, Arno Wied, sieht in der Kooperation von ZDW, das von Unternehmen getragen wird, die ideale Plattform, Industrie 4.0-Strategien voranzubringen: „Die Forschung entwickelt praxisorientierte Technologien, die gerade heimischen Unternehmen großen Nutzen bringen, nicht viel kosten und gleichzeitig für jedermann verständlich sind.“ Alle Beteiligten sehen das Potenzial der Kooperation von Forschung und Unternehmen. „Um dieses Potenzial tatsächlich auch nutzbar zu machen, brauchen wir so etwas wie einen Vermittler zwischen Forschung und Praxis“, erläutert Arno Wied. Das ZDW nehme hier eine Schnittstellenfunktion ein und mache Industrie 4.0 und die Digitalisierung in der Produktion für kleine und mittlere Unternehmen anschaulich und greifbar. 

„Wir werden gemeinsam mit der Regiestelle des Kreises dazu beitragen, Unternehmen und deren Beschäftigten in Informationsveranstaltungen und Werkstattgesprächen zu unterstützen, ihren Betrieb im Zeitalter der Digitalisierung mit Industrie 4.0-Technologien praxisorientiert weiterzuentwickeln“, so Dr. Christian Stoffers. Er ist sich sicher, dass sich innerhalb der Kooperation eine unbürokratische Kombination aus technologischer Expertise und Erfahrung im Transfer entstehen wird: „Die Digitalisierung verbessert die Vernetzung der vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die es in Südwestfalen gibt, untereinander und auch zwischen ihnen und Transferexperten. Das wird die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe auf dem Markt weiter steigern und ihnen neue Chancen für mehr Wachstum und Beschäftigung eröffnen.“

(Redaktion)


 


 

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