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Vernetzte Stanzerei vorgestellt

Im Werkstattbereich des KIST konnten die Anwesenden eine modellhafte Umsetzung einer vernetzten Stanzerei mit mehreren Stanzanlagen und unterschiedlichen Datenanbindungen besichtigen.

Harald Kimmerle, Geschäftsführer der iT Engineering Manufacturing Solutions GmbH, informierte Mitglieder des SIHK FachForums PZS-Werkzeuge bei einem Besuch des Dortmunder KIST über die heutigen Möglichkeiten und den zu erwartenden Nutzen einer datentechnisch vernetzten Stanzerei.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des FachForums Frank Ehrenthal stellte der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Kompetenz- und Innovationszentrum für die StanzTechnologie e.V. (KIST) Adolf Edler von Graeve kurz die jüngsten Entwicklungen und Projekte der Einrichtung vor. Anschließend referierte Harald Kimmerle zum Thema Datenerfassung in der Stanzerei und deren Monitoring. Er spannte dabei den Bogen von der Erfassung von Daten über deren Transformation und Darstellung bis hin zur agilen Produktion.

„Wie auch immer man es dreht und wendet, Industrie 4.0 hat bis heute offenkundig noch nicht zu dem erwarteten Nutzen geführt, obwohl es "Common Sense" ist, dass dadurch die Effizienz der Produktion steigt“. Mit dieser Einstiegsthese in seinem Vortrag hatte Kimmerle die Anwesenden neugierig gemacht. Er führte weiter aus, dass insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die oft stark durch das Tagesgeschäft getrieben seien, diese Thematik eine Herausforderung sei. Er zeigte dann in seinem Vortrag auf, wie Daten einfach und effektiv gesammelt werden können und dann zu zielgerichteten unternehmerischen Entscheidungen führen. Im Fokus stehen dabei aber immer die Prozesse. Selbst ältere Maschinen ließen sich mit einfachen und kostengünstigen Geräten in die Datenerhebung einbinden. Kimmerle stellte nach der Datenerfassung auf dem Shopfloor Möglichkeiten zur Einbettung der erfassten Daten in die Feinplanung, den Nutzen aus dem Echtzeitmonitoring und Tools für die Werkzeug- und Maschinenwartung sowie die Datenanalyse & KPI (Key Performance Indicators) mit Hilfe von Beispielen aus der Praxis vor. Im Werkstattbereich des KIST konnten dann die Anwesenden eine modellhafte Umsetzung einer vernetzten Stanzerei mit mehreren Stanzanlagen und unterschiedlichen Datenanbindungen besichtigen. Dabei nutzten sie intensiv die Möglichkeiten zum weiteren Informations- und Erfahrungsaustausch untereinander sowie mit dem Referenten und den Fachleuten des KIST.

(Redaktion)


 


 

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