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wfg: Unternehmensprozesse effizienter gestalten

Workshop zum Thema Instandhaltung und Digitalisierung

Kreis Soest (kso.2019.04.09.157.wfg). 15 Vertreter von mittelständischen Unternehmen trafen sich am 3. April 2019 zu einem Workshop der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest mit dem Thema „Instandhaltung als Treiber für Digitalisierung und mehr Ressourceneffizienz“. Gastgeber war die Franz Pauli Stanz- und Umformtechnik GmbH und Co. KG in Ense. Das Unternehmen produziert Metallteile aus Stahl, Edelstahl und Nichteisenmetallen.

Gemeinsam mit der Effizienz-Agentur Nordrhein-Westfalen und dem Beratungsunternehmen innowise GmbH hatte das Unternehmen 2015 einen Instandhaltungs-Check durchgeführt. Ziele waren, ungeplante Stillstände zu vermeiden und die Personalplanung von einer Schicht hin zu einem Drei-Schicht-System zu optimieren. Außerdem wurde ein Wissensmanagement eingeführt, um die interne Kommunikation zu verbessern, Mitarbeiter mit den richtigen Informationen zu versorgen und Fehler bei der Bedienung von Maschinen zu vermeiden. Im Workshop dienten die Erkenntnisse und Erfahrungen des Unternehmens nun als Diskussionsgrundlage. Obwohl die Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Branchen kamen, waren sich alle einig: "Digitalisierung kann jedem Unternehmen, ganz unabhängig vom Tätigkeitsfeld, bei einer optimalen Instandhaltungsplanung helfen. Außerdem sollten sich Betriebe bewusst machen, welche Bedeutung die Instandhaltung hat. Auch wenn diese nicht direkt zur Wertschöpfung beiträgt, hilft sie doch dabei, unerwartete Stillstände in der Produktion zu vermeiden", hielt Artjom Hahn, Organisator der Veranstaltung bei der Wirtschaftsförderung Kreis Soest, als Fazit fest. Im Detail konnten die Teilnehmer viele Infos und Anregungen mitnehmen, wie sich eigene Abläufe optimieren lassen. Erstens: Viele Stammdaten liegen einem Unternehmen vor. Man muss diese nur zentral Mitarbeitern zur Verfügung stellen und richtig nutzen. Zweitens: Entscheidend ist, die Produktionsprozesse exakt aufzuschreiben, um diese dann zu digitalisieren. Drittens: Instandhaltungsrelevante Daten müssen als Teil eines Wissensmanagements erfasst werden und in Berichten festgehalten werden. Erst dann kann daraus gelernt werden und Kennzahlen erstellt werden, die der Verbesserung der Instandhaltung dienen. Interessierte Unternehmen mit Fragen zum Thema können sich per Mail an Artjom Hahn, Förderlotse der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest, wenden. Seine Mailadresse lautet [email protected], seine Telefonnummer 02921/30-2265. Der Instandhaltungs-Workshop war eine von insgesamt 20 Veranstaltungen, die an den Effizienztagen im Kreis Soest Praxisbeispiele aus Unternehmen zeigen. Alle noch kommenden Termine stehen auf www.wfg-kreis-soest.de/veranstaltungen.

(Redaktion)


 


 

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